Sebastian CAMPIONE  Bass
 
  BIOGRAPHIE  

 

2017 machte der deutsch-italienische Bass sein erfolgreiches Debut als BARTOLO in Le nozze die Figaro an der Staatsoperette Dresden und ist hier für die Saison 2017/18 re-engagiert. Seit der Saison 2016/17 ist Sebastian Campione Ensemblemitglied an den Wuppertaler Bühnen. Hier verkörpert er u.a. Rollen wie den CRESPEL, SPARAFUCILE, LEPORELLO, KOCH (Liebe zu den 3 Orangen)... Als EREMIT in Freischütz und SARASTRO in Die Zauberflöte kehrte er an das Theater Münster zurück.

Zuvor war Sebstian Campione Mitglied des Ensembles am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo er als OSMIN, SARASTRO, FÜRST GREMIN, COLLINE, MONTERONE, CUNO und ASSIMILIANO in Verdis I Masnadieri zu erleben war. Bei den Bregenzer Festspielen debutierte der erst 32 Jahre junge Bassist als KHEMAL und ABDULLAH bei der Uraufführung von Peter Herberts Oper Trans-Maghreb und im Rahmen der Sonntagskonzerte des Bayerischen Rundfunks als HUBERT in Max Bruchs Die Loreley. Am Theater Münster gastierte er zudem erfolgreich als SARASTRO.

Sebastian Campione wurde in München geboren und sammelte bereits im Alter von 8 Jahren Bühnenerfahrung im Kinderchor der Bayerischen Staatsoper. Zunächst erhielt er Gesangs-unterricht bei Bettina Kühne und Hartmut Elbert in der Bayerischen Singakademie, bevor er Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Wolfgang Brendel studierte. Während seiner Studienzeit wirkte er in verschiedenen Opernprojekten der Hochschule und der Bayerischen Theater Akademie August Everding mit, so u.a. als COLLINE, DON ALFONSO, TOLOMEO in Giulio Cesare in Egitto, und in Henzes Opern als GOBERNADOR in Das Wundertheater sowie als VATER in Ein Landarzt.

In einer Produktion des Bayerischen Fernsehens war er der FIGARO und ANTONIO in Mozarts Le nozze di Figaro. Immer wieder verkörperte er Hauptpartien in Opern Rossinis: In der Pasinger Fabrik sang er den SELIM in Il turco in Italia, bei den Schloßfestspielen Sondershausen wurde er als ALIDORO in La Cenerentola gefeiert und als DON MAGNIFICO konnte man ihn im Projekt „Moosach macht Oper“ in seiner Heimatstadt München hören.

Unmittelbar nach Abschluß seines Gesangsdiploms wurde er ab der Spielzeit 2009/10 Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz. Hier verkörperte er Rollen wie den SARASTRO, EREMIT, COLLINE, HALY in L'Italiana in Algeri, SAMUEL in Die Piraten von Penzanze sowie den POOH-BAH in Der Mikado.

Sebastian Campione arbeitete mit Dirigenten wie Oswald Salaberger, David Stahl, Ulf Schirmer, Marko Letonja, Stefan Klingele, Stefan Solyom, Stefan Blunier und Massimo Zanetti.

2015 erhielt er das Rudolf-Bräuer Stipendium für außergewöhnliche sängerische Leistungen.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Staatsoperette Dresden – Die Hochzeit des Figaro - BARTOLO
Sebastian Campione stellt vor allem in seiner Arie im 1. Akt unter Beweis, dass er über eine durchschlagskräftige Stimme verfügt, der es weder an Volumen noch an Klarheit fehlt.
Der neue Merker- Christoph Suhre
Vereinigte Bühnen Wuppertal - Rigoletto - SPARAFUCILE
Diesem hohen Niveau stehen Bassist Sebastian Campione als Sparafucile und Mezzosopranistin Catriona Morison als Maddalena in nichts nach.
Westdeutsche Zeitung
www.wz.de
Sebastian Campione verleiht dem Sparafucile mit schwarzen Tiefen diabolische Züge.
Online Musik Magazin
www.omm.de
Vereinigte Bühnen Wuppertal - Die Liebe zu den drei Orangen - KÖNING und KÖCHIN
Sebastian Campione als König und Köchin verfügt über einen klaren, prägnanten Bass.
www.wz.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Deutsches Nationaltheater Weimar - Die Zauberflöte - SARASTRO
 
Deutsches Nationaltheater Weimar - Die Entführung aus dem Serail - OSMIN