Sopran
Sarah Vautour

Kritiken


  BIOGRAPHIE  

 

Gerade gab die amerikanische Sopranistin Sarah Vautour ihr Debüt als VIOLETTA in “La Traviata” am Oldenburgischen Staatstheater.

2020 verlegte Sarah Vautour ihr Lebensmittelpunkt nach Deutschland, nach einer zweijährigen Mitgliedschaft beim Domingo-Colburn-Stein Young Artist Programme an der Los Angeles Opera. Hier machte sie ihr erfolgreiches europäisches Debüt als TEBALDO in der Produktion “Don Carlo” am Theater Bonn.

Zuvor war sie bereits in den Vereinigten Staaten zu sehen als BESS in “Breaking the Waves" an der Opera Detroit. Sie machte ihr Debüt als Die KÖNIGIN DER NACHT in “Die Zauberflöte” mit Maestro Patrick Summers am Aspen Opera Center als Gründungsmitglied der Fleming Artist Class. An der Los Angeles Opera debütierte sie als TAUMÄNNCHEN in Humperdincks "Hänsel und Gretel” unter der musikalischen Leitung von Maestro James Conlon, als PAPAGENA und als ZIPPORAH / VOICE OF GOD in der Uraufführung von Henry Mollicones “Moses”. Ebenso war sie Cover für VOCE DAL CIELO in “Don Carlo”, GRETEL und BARBARINA in “Le nozze di Figaro” in der verkürzten Saison 2019/20. An der Opera Santa Barbara war die Künstlerin BEATRICE in Daniel Catáns “Il postino”. Sie war Mitglied des Ensembles des Teatro Nuovo New York, wo sie in Rossinis “Stabat Mater” sang und Cover war für die Titelrolle in Bellinis “La Straniera”. Außerdem war sie Auszubildende an der Des Moines Metro Opera, wo sie ADELE in Johann Strauss “Die Fledermaus”. coverde.

Sarah Vautour machte ihren Master of Music an der Rice Universität und ihren Bachelor of Music am Musikkonservatorium der Universität von Cincinnati. Nennenswerte Vorstellungen während ihres Studiums enthälten u.a. die Titelrolle in Donizettis MARIA STUARDA und MORGANA in Händels “Alcina” mit der CCM Opera d'arte; ROSE MAURRANT in “Street scene” mit der Harrower Summer Opera Workshop; Mozart Arien und DONNA ANNA in Stephen Stuckys THE CLASSICAL STYLE Spano beim Aspen Music Festival.

Im Konzertbereich sang sie Beethovens 9. Symphonie beim Arizona Music Festival, den Solo für Sopran in Mahlers “Das klagende Lied” mit dem Cincinnati Symphony Orchestra und Maestro James Conlon. Außerdem sang sie Solopart für Sopran in CARMINA BURANA mit dem Memphis Symphony Orchestra, the Northwest Florida Symphony Orchestra und dem Amarillo Symphony Orchestra. Sie war auch bereits in zahlreichen Lieder Konzerten in Berlin zu hören.

Zukünftige Engagements beinhalten u.a. die GIULIETTA in “Hoffmanns Erzählungen” am Nationaltheater Litauen. Hier debütierte sie vorigen Saison bereits in ebendieser Rolle.

 

 
 
KRITIKEN
 
Staatstheater Oldenburg – La Traviata – VIOLETTA
... vor allem das Spiel von Sarah Vautour. Die junge Sängerin schlüpft perfekt in die Rolle der Violetta hinein, ob als Star der Halbwelt, als Aussteigerin (die sich in Alfredo verliebt hat und aufs Land zieht) oder als Todkranke. Zudem singt sie mit ihrem ungewöhnlich timbrierten, vibratoreichen Sopran bestechend und ausdrucksstark. Fantastisch, wie sie die Koloraturen und die Extremhöhe meistert, entwicklungsfähig die Farbpalette und der Klang ihres dunklen Soprans.
Das Opernglas 10/25, M. Wilks
Seiten aus Pressespiegel 27.10.25.pdf
Aspen Music Festival – Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
...und Sarah Vautour als Königin der Nacht hatte eine imposante Bühnenpräsenz und meisterte fast alle tückischen hohen Töne ihrer beiden Arien.
Seen and Heard International
seenandheard-international.com
Los Angeles Opera – Die Zauberflöte – PAPAGENA
Die Sopranistin Sarah Vautour aus Georgia gab eine lebhafte Papagena.
Opera Warhorses
operawarhorses.com
Theo Hoffman und Sarah Vautour gaben als Papageno und Papagena ein entzückendes Liebespaar ab.
Classical Voice
classicalvoice.org
Teatro Nuovo New York – Stabat Mater
Und schließlich der Moment, auf den ich gewartet hatte, das „Inflammatus et accensus“. Die Sopranistin Sarah Vautour, die ganz offensichtlich wusste, dass sie die Hauptarie bekommen hatte, erschien umwerfend in einer asymmetrischen Wolke aus blauem Tüll über einem spitzen Herzausschnitt... Ihre Stimme war für die Arie etwas zu leicht, aber ihr Klang war angemessen geheimnisvoll und intensiv, mit einer Dringlichkeit dahinter, die dem schönen, lyrischen Gesang nie im Wege stand.... Wie am Ende des Verdi-Requiems ist ein solides hohes C über den gesamten Chor und das Orchester der wahre Test dafür, ob man am Tag des Ewigen Gerichts verschont bleibt, und ich denke, Frau Vautour wäre für ihres in den guten Ort geschickt worden.
Parterre Box
parterre.com