Peter WEDD Tenor
 
  BIOGRAPHIE  

 

" Dieser Tristan ist ein Triumph"
The Guardian

Das Jahr 2017 begann Peter Wedd mit einer Produktion LOHENGRIN an der Nationaloper Athen, gleich darauf sang er diese Partie in Krefeld-Mönchengladbach. Im Sommer 2017 wurde er als TRISTAN beim Longoborough Festival gefeiert.
Zu seinen großen Erfolgen in 2016 zählen der TRISTAN in Konzerten mit dem Winnipeg Sinfonie-orchester, der FLORESTAN in FIDELIO in einer Konzertanten Aufführung in der Philharmonie in Paris, seine Debuts als PRINZ in ‚Rusalka’ an der Scottish Opera und als HERMAN in Pique Dame beim Holland Park Festival sowie sein Debut in Deutschland als SIEGMUND in Walküre am Staatstheater Karlsruhe.

Erst 2013 wechselte Peter Wedd in das dramatische Fach und feierte seinen ersten großen Erfolg in der Titelrolle des LOHENGRIN (unter der musikalischen Leitung von Lothar König) an der Welsh National Opera. Er sang den SIEGMUND in ‚Die Walküre’ in Mexico mit Jan Latham Koenig, den TRISTAN in ‚Tristan und Isolde’ beim Picketts Festival mit Nicholas Braithwaite, den FLORESTAN in ‚Fidelio’ an der Garsington Opera und war als MATTEO in ‚Araballa’ an die Semperoper Dresden eingeladen.
Weitere Engagements brachten ihn zuletzt in der Titelrolle des LOHENGRIN unter der musikalischen Leitung von Stefan Soltesz an die Polnische Nationaloper in Warschau, als FLORESTAN in ‚Fidelio’ an die Garsington Opera, als DON JOSÉ in ‚Carmen’ an die Welsh National Opera,als PEDRO in James McMillan’s ‚Ines de Castro’ an die Schottischen Nationaloper und als HANS in Die Verkaufte Braut’ an die Neuseeländer Opera.

Peter Wedd begann sein musikalisches Studium an der Guildhall School of Music and Drama bei William McAlpine. Anschließend war er im Studio der Nationaloper. Schon während des Studiums war er am Royal Opera House Covent Garden in mehreren Opern zu erleben darunter‚ Ywa in Gawainandthe Green Knight’ und Kudrja’s ‚Katjá Kabanová’.

Zu den zahlreichen Rollen, die er an der Welsh National Opera sang, zählen u.a. ALFREDO in ‚La Traviata’, DON JOSÉ in ‚Carmen’, TAMINO in ‚Die Zauberflöte’, u.a. Weitere Engagements in England beinhalten u.a. LEVKO in ‚May Night’ (Garsington Opera), das Aldenburgh Festival, CHEVALIER DE LA FORCE in ‚Les Dialogues des Carmelites’ (English National Opera), LACA in ‚Jenufa’ (Glyndebourne On Tour) und DON JOSÉ in ‚Carmen’ (Opera North). Außerdem verkörperte er den GIASONE in ‚Medea’ und FLORESTAN in ‚Fidelio’ an der Nederlandse Reisopera, GREGOR in ‚The Makropoulos Case’ und LACA in ‚Jenufa’ an der Australischen Oper und LENSKY in ‚Eugene Onegin’ am Opernhaus Bern.

Seine Engagements als Konzertsolist beinhalten u.a. Beethovens 9. Sinfonie mit der Manchester Camerata - kürzlich erschienen beim Avierecordinglabel- und Mahlers 8. Sinfonie (2016 an der Opera North) ‚und das ‚Lied von der Erde’ gesungen beim Edinburgh International Festival. Der Künstler arbeitetet mit zahlreichen renommierten Orchestern darunter das London Philharmonic Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Birmingham Symphony Orchestra und das Philharmonieorchester der Niederlande. Von seinen Auftritten als Steva in ‚Jenufa’, als Jacquino in ‚Fidelio’, als Steuermann ‚Der Fliegende Holländer’ und als Chevalier de la Force in ‚Les Dialogues des Carmelites’ sind bei dem Label Chandos Aufnahmen erschienen.
Künftige Engagements bringen den Künstler als PRINZ in Rusalka und ALWA in Lulu an die Oper Leipzig sowie als BORIS in Katja Kabanova an die Opéra de Nancy. Als SIEGMUND kehrt er an das Staatstheater Karlsruhe zurück und den HERMANN in Pique Dame verkörpert er an der Nationaloper Oslo.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Longborough Festival – Tristan und Isolde - TRISTAN
Vom Anfang an ist Peter Wedd vergleichsweise lebendiger als die üblichen, teilnahmslosen, galanten Vertreter (seine “Was ist? Isolde?” am Anfang lässt einen fast aus dem Stuhl fallen.) Er ist ein Tristan der spürbar kurz davor ist, sich in eine verbotene Liebe zu stürzen und dieses Wissen lähmt ihn richtig. Durch seine Interpretation entsteht eine nahezu unerträgliche Intensität in den folgenden Akten, eine Intensität, die man sonst nur in einem kleinen Theater hervorrufen kann. Das Liebesduett im zweiten Akt erzeugt eine solche Nähe, dass es einen fast verlegen macht, wie wenn man etwas belauschen würde, das zu intim ist für die Öffentlichkeit. Und Wedds fantastisch gesungenes Delirium im dritten Akt hat eine Dringlichkeit, die ich so fast noch nie gehört habe. Vor allem im Monolog, der meistens ziemlich langweilig ist.
Theaterdesk
www.theaterdesk.com
Peter Wedds Tristan war genauso beeindruckend. Sein Tristan ist eine relativ jugendliche Figur mit einer baritonalen Färbung, die manchmal an den jungen Peter Hofmann erinnert. Sein Spiel verfügt über eine ansprechende Ruhe, vor allem, wenn er im ersten Akt mit Isolde konfrontiert ist. Der Herausforderung des Deliriums im dritten Akt war er völlig gewachsen – eine Hürde, die manch früheren Tristan stolpern liess. Durch ihn können wir uns mit der Qual der Figur identifizieren (“I yearn to die, yet yearning makes me live...”).
Bachtrack
www.bachtrack.com
Bei der premiere sang Peter Wedd heroisch und unermüdlich. Und der finale Akt muss wohl als die bisher beste Leistung dieses sowieso bereits exzellenten Tenors gewertet werden. Außerdem verkörpert er Tristans Wahnsinn mit einer Echtheit, die einen wahrhaft ängstigt.
Classicalsource
www.classicalsource.com
Mit dem stark gesungenen Tristan von Peter Wedd…
Markronan
www.makronan.com
Theater Krefeld-Mönchengladbach - LOHENGRIN
In der Titelpartie: PETER WEDD. Der britische Tenor absolviert(e) Auftritte an vielen Bühnen Englands. Nach anfänglichen lyrischen Partien hat er sich inzwischen zum dramatischen Repertoire vorgearbeitet, welches auch das Wagner-Fach umfasst. Seinen ersten Lohengrin sang er 2013 an der Welsh National Opera; inzwischen hat er sich sogar den Tristan erobert. In Krefeld beweist er immer noch hohe vokale Geschmeidigkeit, bietet aber auch enorme tenorale Muskelkraft. Angenehm schlanke Erscheinung, impulsive Darstellung. Womit, bewusst verzögert, zum szenischen Teil der Aufführung gekommen sei.
Der neue Merker
www.der-neue-merker.de
Stichwort "Gäste": Für die Monsterrolle des Lohengrin hat man den großen aufstrebenden Wagner-Tenor - er singt erst seit 2013 das große Wagnerfach - Peter Wedd engagiert. Eine weitere lohnende Investition, denn Wedd ist noch unverbraucht und auch mit der nötigen lyrischen Emphase für diese Rolle ausgestattet.
Der Opernfreund
www.deropernfreund.de
Peter Wedd, der als Gast die Titelpartie mit Bravour verkörpert, erfüllt mit seinem hell strahlenden Tenor gesanglich alle Anforderungen und ist auch optisch ein idealer Wagnerheld.
Westdeutsche Zeitung
www.wz.de
Mit Peter Wedd hat das Zweistädtetheater Krefeld/Mönchengladbach einen ansehnlichen, äußerst anhörbaren Wagner-Tenor eingekauft, dessen Strahlkraft bis über die Gralserzählung hinaus ungebrochen bleibt.
RP Online
www.rp-online.de
Staatstheater Karlsruhe - Die Walküre - SIEGMUND
Peter Wedd als Siegmund erfreut im ersten Akt mit wundervoller Phrasierung,...
www.bnn.de
Der Brite Peter Wedd ist ein echter Heldentenor, der zu Beginn etwas zu sehr auf bloße Deklamation setzt, sich aber allmählich frei singt.
www.wz.de
Peter Wedd singt einen angenehm unangestrengten Siegmund.
www.swp.de
Scottish Opera - Rusalka - PRINCE
Die große Offenbarung war jedoch Peter Wedd. ... Wedd hat ein Gespür für Dvořáks spezifische "Slavische" Phrasierung, und seine Atemtechnik funktioniert perfekt: er greift die hohen Töne nicht an, sondern zieht sie nach und nach heraus, nach der Logik des musikalischen Prozesses. Sein größtes Kapital ist ein sicherer Mittelregister, von dem er sich fluidtechnisch fast unmerklich in den anderen Registern bewegt. Man muss ein erstklassiger Künstler sein um diese Rolle überhaupt singen zu können - Wedd hat die Rolle bis in den kleinsten Details poliert, um die einzelnen Sätze wie ein Holzschnitzer meißeln. Beim Hören seiner "umírám've tvém objetí ', würden nicht wenige seiner Berufskollegen grün vor Neid werden.
www.atorod.pl
Mit diesen Problemen hat Peter Wedd überhaupt nicht zu kämpfen. Er scheint auf dem besten Weg zu sein, den beste Heldentenor in Grossbrittanien zu werden. Er greift die Rolle an, mit der nötigen Wagnersichen Inbrunst. Nie klingt er forciert und sein Gesang ist von goldener Schönheit, was seine Interpretation sehr außergewöhnlich macht.
www.seenandheard-international.com
In dem Stuück gibt es ein paar fantastische Auftritte, wie Willard White und Peter Wedd ( ein glückloser, äußerst tragischer Prinz ).
The Daily Telegraph
www.telegraph.co.uk
Welsh National Opera - LOHENGRIN
Peter Wedd war durch und durch der verzauberte Outsider. Er hinterließ einen zauberhaften Eindruck, der sich bei der Lebwohlarie für den Schwan sogar noch steigerte. Es war einer der bezauberndsten Wagner-Gesänge, die ich seit langem gehört habe.
Peter Wedd erschaffte ein starkes Gefühl für ‚den Anderen’, die Fremdartigkeit dieses Ritters aus einem anderen Königreich. In den entscheidenden Momenten war seine Stimme passend dramatisch. Der wesentliche Kern seiner Stimme verfügt über interessante, dunkle, fast baritonaleEelemente, die bei Wagners Rollen sehr hilfreich sind. Im 2. Akt, in dem er sich in einem Anzug und perfekt sitzendem Mantel und Schuhen neu ausgestattet zeigte, erschien er richtig respekteinflößend. In der Erzählung des 3. Aktes, dem Moment in dieser Oper in dem sich zeigt, ob der Tenor über richtiges Durchhaltevermögen verfügt, war er richtig fesselnd. Am Anfang schien es nur ein intimes Gespräch mit Elsa zu sein. Langsam jedoch gewann seine Vorstellung an Kraft und Intensität bis hin zu einem ergreifenden Höhepunkt.
Opera today – Robert Hugill
www.operatoday.com
Peter Wedd in der Titelrolle zeigte eine beeindruckende Palette vokaler Färbungen. Am beeindruckendsten waren seine ersten Worte, als er sich zärtlich beim Schwan bedankt. Die heroischen Momente waren zwar keinesfalls enttäuschend, aber die Betonung von Lohengrins sanften Seiten war faszinierend. Seine Bestürzung als Elsa Ortuds Komplott erliegt und nach seinem Namen fragt war ergreifend schön.
Backtrack - Rohan Shotton
Vom Aussehen ist Peter Wedd ein erstaunlich reifer Lohengrin,aber es waren seine vokale Authorität und seine Bühnenpräsenz, die seinen Auftritt zu einem der meist überzeugenden Verkörperungen der Rolle, die ich je gesehen habe, machten ...
The Spectator – Michael Tanner
Welsh National Opera - Tristan und Isolde – TRISTAN
Peter Wedds Tristan war in nahezu jeder Hinsicht perfekt: statuenhaft und kühl in den Anfangsszenen und pulsierend emotional bis zum darauffolgenden Punkt des Verfalls. Aber stets hatte er seine feine, leicht trockene Tenorstimme unter Kontrolle. Ich war gefesselt von Wedds musikalischem Porträt einer geistesgestörten Leidenschaft im letzten Akt.
Theatre Desk
Garsington Opera - Fidelio - FLORESTAN
Wedds unverkrampfte stimmliche Sicherheit am Anfang von Gott! Welch Dunkel hier! war besonders erfreulich . Die darauf folgende Textverständlichkeit und stimmliche Sicherheit behielt er bis zum Schluß bei, wobei Spiel und Gesang absolut gleichkommend waren.
Seen and heard International
Peter Wedd war ein bewundernswerter Florestan.
Classical source
…während der Tenor Peter Wedd faszinierend war als leidender Florestan.
Bucksfreepress
Peter Wedd sang Florestan mit wahrhaft heldischen Tönen und einer unermüdlichen Gesangslinie. Phrasierung und Vorgehensweise waren optimal. Er war ein absolut glaubwürdiger sterbender Gefangener, kein Kinderspiel wenn man gleichzeitig eine Arie wie ‘In des Lebens Frühlingstagen.’ schmettern muss.
Musicohm
 
 
 
SZENENFOTOS
Longborough Festival – Tristan und Isolde - TRISTAN
 
Theater Krefeld-Mönchengladbach - LOHENGRIN
 
Theater Krefeld-Mönchengladbach - LOHENGRIN
 
Griechische Nationaloper Athen - LOHENGRIN
 
Staatstheater Karlsruhe - Die Walküre - SIEGMUND
Foto: Falk von Taubenberg
 
Scottish Opera - Rusalka - PRINCE
 
Welsh National Opera - LOHENGRIN
 
Welsh National Opera - LOHENGRIN
 
Longborough Festival - Tristan und Isolde - TRISTAN
 
Longborough Festival - Tristan und Isolde - TRISTAN
 
Garsington Opera - Fidelio - FLORESTAN