Johannes SCHWÄRSKY Bass-Bariton
 
  BIOGRAPHIE  

 

Unter der musikalischen Leitung von Helmuth Rilling verkörperte Johannes Schwärsky den PIZARRO an der Seite von Jonas Kaufmann im Rahmen einer halbszenischen Produktion der Bach Akademie sowie den ESCAMILLO am Teatro Municipal de Valparaiso (Chile). In der Welturaufführung einer modernen Version von Mozart’s „Die Entführung aus dem Serail“ sang er unter dem Dirigat von Sylvain Cambreling den Part des OSMIN. Er debutierte als MUSTAFA in Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Sommer Oper in Selzach / Solothurn (Schweiz). Gemeinsam mit Angela Gheorghiu und Placido Domingo sang er in einer konzertanten Tosca am Theater Innsbruck. In einer Produktion von Andreas Dresen gestaltete er den MASETTO am Theater Basel.

An den Städtischen Bühnen Münster verkörperte er den GIORGIO GERMONT, den WAARLAM in „Boris Godunow“, ATHLET und TIERBÄNDIGER in Bergs „Lulu“ sowie die Titelpartie in DER FLIEGENDE HOLLÄNDER und die Kritik schrieb:

Eine herausragende Leistung gelang Johannes Schwärsky. Seine Stimme war wie geschaffen für die Rolle des Holländers. Vor allem ihm war es, mit seiner ausdrucksstarken und sicheren Stimme sowie seiner enormen Ausstrahlung und Bühnenpräsenz zu verdanken, dass der Abend ein großer Genuss wurde.

Als PÈRE LAURENCE in Berlioz‘ „Roméo et Juliette“, sowie mit den 4 BÖSEWICHTERN in „Hoffmanns Erzählungen“ war er am Stadttheater Gießen zu erleben. Am Berliner Konzerthaus sang er die Bass-Partie im Verdi-Requiem. Am Stadttheater Flensburg reüssierte er als DOKTOR FAUSTUS, eine der größten Bass-Bariton-Partien überhaupt, in Ferrucio Busonis gleichnamiger Oper.

Seit 1996 arbeitet der Bass-Bariton freischaffend und hat u.a. Partien gesungen wie SCARPIA, RIGOLETTO, FALSTAFF, WOLFRAM, FIGARO, DON GIOVANNI, GIANNI SCHICCHI und OCHS VON LERCHENAU an den Opernhäusern in Frankfurt/Main, Wuppertal, Schwerin, Darmstadt, Kassel, Bad Hersfeld, Stuttgart, Bremen, Oldenburg. Mit der Philharmonie der Nationen unter der Direktion von Justus Frantz verbindet Herrn Schwärsky eine rege künstlerische Zusammenarbeit seit 2001.

Bevor er sein Gesangstudium u.a. bei KS Kurt Moll und Lisa Hagenau an der Hanns-Eisler-Musikhochschule aufnahm, absolvierte er eine Tischlerlehre in der Werkstatt der Berliner Bühnen und baute dort Dekorationen und Bühnenbilder. Später wurde er Mitglied des Opernstudios an der Komischen Oper Berlin. Johannes Schwärsky war Preisträger beim Internationalen Alexander Girardi-Wettbewerb sowie Finalist beim Wettbewerb I cestelli in Dresden.

Zur Saisoneröffnung 2012/13 debutierte Johannes Schwärsky mit fulminantem Erfolg in der Titelpartie von Tschaikowskys Mazeppa an den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach.

Kommen wir gleich zu den vorzüglichen Leistungen der Protagonisten; allen voran Gast Johannes Schwärsky der als Mazeppa nicht nur stimmlich, sondern auch darstellerisch an die Grenzen des Leistbaren ging. Selten sah man in Krefeld eine so eindrucksvolle Leistung in den letzten Jahren.
Der Neue Merker


Als FALSTAFF (Verdi) gastierte er zuletzt am Staatstheater Oldenburg, an den Bühnen in Osnabrück beeindruckte er als PROMETHEUS in der Braunfels Oper Die Vögel. Im Sommer wurde er als AMONASRO bei den Eutiner Festspielen gefeiert.

In der Saison 2016/17 debutiert er als ALBERICH in Rheingold am Staatstheater Oldenburg.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Staatstheater Oldenburg - Das Rheingold - ALBERICH
Bei den Solisten ist vorrangig Johannes Schwärsky zu nennen, der den Alberich durch seine suggestive Darstellung in Verbindung mit kraft- und ausdrucksvollem Gesang zur Hauptfigur der Oper beförderte.
ORPHEUS, Mai/Juni 2017 - Wolfgang Denker
Bei den Solisten ist an erster Stelle Johannes Schwärsky zu nennen, der den Alberich zur Hauptfigur der Opfer beförderte. Seine unglaublich präsente und suggestive Darstellung in Verbindung mit kraft- und ausdrucksvollem Gesang fesselte durchgehend.
Der Opernfreund
www.deropernfreund.de
Gast Johannes Schwärsky als Alberich und das Staatsorchester unter Hendrik Vestmann sind die herausragenden musikalischen Größen. Schwärsky beherrscht in seinem Bassbariton die unendlichen Facetten zwischen Hass und Hässlichkeit. Den Fluch über den Ring schleudert er mit Urgewalt heraus.
NWZ Online
www.nwzonline.de
Große SängerInnenleistungen waren zu bewundern und allein die lohnen eine Reise: als Gäste Johannes Schwärsky, ein intensiver und dämonischer Alberich.
NMZ
www.nmz.de
Eutiner Festspiele - Aida - AMONASRO
Johannes Schwärsky war trotz seiner wilden Frisur ein eindringlicher Amonasro, der mit markantem und ausdrucksvollem Bariton im Duett mit Aida schöne Kantilenen formen konnte.
www.deropernfreund.de
Theater Krefeld-Mönchengladbach - Ballo in maschera - RENATO
'... mit Johannes Schwärsky eine schon beinah weltklasse zu nennende Besetzung des Renato.'
Opernfreund
'Dass es am Niederrhein einen Verdi-Bariton von Format gibt, hätte man wahrlich nicht vermutet. Johannes Schwärsky gelang an diesem Abend alles: Sein dramatisch aufgeheiztes ‚Eri tu‘ riss das Publikum förmlich von den Sitzen und die feinen Legatobögen in ‚O dolcezze perdute‘ zeigten den stilsicheren Belcantisten.'
Opernglas 11/2015 H.Walter
' Johannes Schwärsky, der als Renato seinen Bariton großartig ausspielt, sowohl was Stimmgewalt als auch Verständlichkeit angeht.'
Opernnetz
' Als dritte im tragischen Liebes-Bunde gefallt Johannes Schwärsky in der Renato-Partie mit großer Stimme und präsenter Figur.'
Aachener Zeitung
Theater Osnabrück - Die Vögel - PROMETHEUS
'Johannes Schwärsky, in Münster bereits mit den Weihen des Fliegenden Holländers ausgestattet und auch ansonsten recht Wagner-verdächtig, setzt mit dem Prometheus eine unter die Haut gehende Zäsur in Vogelheim, sowohl stimmlich als auch darstellerisch, auch wenn er selbst als von seinem mythischen Schicksal Geschundener gezeigt wird. Eine große Stimme, ein großes Talent!
Der neue Merker, Klaus Billand
'Und einen starken Auftritt hat Johannes Schwärsky als basswuchtiger Prometheus: ein Warner vor dem Krieg von tiefschwarzer, bannender Präsenz, der Körper blutüberströmt, die Stimme leidgetränkt.'

Die deutsche Bühne
www.die-deutsche-buehne.de

 

‚...in umwerfend gebieterischer Johannes Schwärsky in der Rolle des Prometheus,...’

NMZ Online
www.nmz.de/online

 

'Dem setzt Braunfels die Figur des Prometheus entgegen: In einem an Wagners Wotan gemahnenden Monolog überbringt der die göttliche Warnung vor den Folgen der Vogel-Hybris, mit erschütternder Intensität von Johannes Schwärsky gesungen und dargestellt.'
Neue Osnabrücker Zeitung
www.noz.de
'Vorher tritt allerdings noch Prometheus als Warner auf und fordert zur Umkehr auf. Johannes Schwärsky singt ihn volltönend, großartig.
Braunfels zeichnet ihn musikalisch deutlich als Bruder des Jochanaan aus Strauss’ Salome.'
Theaterpur
www.theaterpur.net
Theater Mönchengladbach - Stiffelio - STANKAR
'Einen weiteren musikalischen Höhepunkt beschert Johannes Schwärsky als Stankar zu Beginn des dritten Aktes. Wenn Linas Vater hier Selbstmord begehen will, weil er um seine Rache an Raffaele gebracht worden ist, lässt seine große Arie Anklänge an Rigolettos Leid erkennen, als diesem seine Tochter Gilda geraubt worden ist. Schwärsky glänzt hier mit großem Bariton und dramatischem Ausdruck.'
Online Musik Magazine
Städtische Bühnen Münster - Der Fliegende Holländer - HOLLÄNDER
Musikalisch lebt der Abend vor allem von den Sängern. Johannes Schwärsky ist als Holländer eine Idealbesetzung. Sein mächtiger Bassbariton bezwingt das Orchester noch im Fortissimo, ist aber auch zu feinen Abstufungen fähig. Außerdem bringt Schwärsky auch als Typ für den verwegen-dämonischen Abenteurer alles mit.
Ruhrnachrichten
www.ruhrnachrichten.de
(…) Herausragend singt Johannes Schwärsky den Holländer. Er setzt die samtig-schwarze Stimme geradezu empfindsam ein, zeichnet ein vokales Porträt des Titelhelden als tragischen Helden, der verzweifelt, aber aufrecht einen Ausweg aus seiner Lage sucht. Das Premierenpublikum dankte es ihm mit Ovationen.
Westfälische Nachrichten
Opernhaus Regensburg - Falstaff - FALSTAFF - 2012
Der Bass-Bariton Johannes Schwärsky gibt ihm stimmlich wie darstellerisch sehr überzeugende Figur.
Mittelbayersiche Zeitung- 2012
Vor allem sind da Johannes Schwärsky in der Titelrolle de Sir John Falstaff und Karimov als Ford zu nennen. Schwärsky gibt einen herrlich dekadenten Lebemann Falstaff ab, der bis in die infantile Gestik überzeugt und gesänglich sehr präsent ist.
Oberpfalznetz
Stadttheater Münster -La Traviata - GIORGIO GERMONT
Die Überraschung des Abends ist Johannes Schwärsky als Giorgio Germont, der nicht nur sein überreiches Vibrato kontrolliert einsetzt, um väterliche Autorität zu demonstrieren. In der Höhe ist er sattelfest und für die Verdi-Cantilena hat er den langen Atem sowie schöne Legato-Bögen parat. Seine Reue am Ende ist nicht nur gespielt, sondern echtes Gefühl.
Opernnetz
'Johannes Schwärskys leicht vibrierender, klangdirekter und voluminöser Bariton stellt den zum Moralapostel erstarrten Germont dar. Überzeugend ist die differenzierte, zu Herzen gehende Gestaltung der berühmten Arie 'Di provenza il mar' .

 

Online Musik Magazine
Bodensee - Festival - Mord auf dem Säntis - HEINRICH HAAS
(...) Als Heinrich Haas ließ Johannes Schwärsky einen ausnehmend schön und weich timbrierten Bariton vernehmen.
Das Opernglas
Stadththeater Giessen - Les Contes d’Hoffmann - DIE 4 BÖSEWICHTER
' Bariton Johannes Schwärsky überzeugt in vier Rollen als Bösewicht.'
Giessener Zeitung
Landestheater Flensburg - Dr. Faust - FAUST
'Homogen und auf erstaunlich hohem Niveau die Sängerbesetzung. An der Spitze Johannes Schwärsky als heldenbaritonal kraftvoller, stimmpotenter Faust von prägnanter Diktion, der als Einspringer sich die Mammutpartie innerhalb weniger Wochen angeeignet hatte.'
Kultiversum
 
 
 
SZENENFOTOS
Staatstheater Oldenburg - Das Rheingold - ALBERICH
 
Staatstheater Oldenburg - Das Rheingold - ALBERICH
 
Theater Krefeld-Mönchengladbach - Ballo in maschera - RENATO
 
Theater Osnabrück - Die Vögel - PROMETHEUS
 
Städtische Bühnen Münster - Der Fliegende Holländer - HOLLÄNDER
 
Opernhaus Regensburg - FALSTAFF
 
Vereinigten Bühnen Krefeld / Mönchengladbach - MAZEPPA