Aleksandra OLCZYK  Koloratursopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

2021 wird Aleksandra Olczyk an der Metropolitan Opera New York als KÖNIGIN DER NACHT debutieren.

In dieser Rolle war sie bereits am Teatro Real Madrid, an der Opéra de Lille, der Nationaloper Helsinki, der Deutschen Oper und Komischen Oper Berlin, den Staatsopern Karlsruhe und Wiesbaden, an der Nationaloper Warschau, der Joburg Opera Johannesburg, der Opera Nova in Bydgoszcz, beim Mozart Festival im Lincoln Center New York sowie bei den Festivals Perth und Adelaide in Australien und Neuseeland erfolgreich.

In der Saison 2020/21 singt sie diese Rolle auch beim Glyndebourne Festival und an der Volksoper Wien, macht ihr Debut an der Oper Zürich als CONTESSA DI FOLLEVILLE und am Staatstheater Wiesbaden als LA TRAVIATA. Die GILDA wird sie an der Nationaloper Warschau und am Staatstheater Wiesbaden verkörpern. Hier war sie 2019 erstmals als SOPHIE im Rosenkavalier erfolgreich.

Als DONNA FIORILLA in Rossinis Il turco in italia begeisterte sie an der Kammeroper Warschau in der Regie von Christopher Alden genauso wie mit der BLONDE in Die Entführung aus dem Serail. Als einziger Sopran war sie Teilnehmerin des 55. International Music Festival, das in Kooperation mit dem National Philharmonic Orchestra Tokyo veranstaltet wurde. Im Rahmen einer Konzertreise nach Stockholm, Wien und Salzburg war sie mit Ausschnitten aus den Partien der MUSETTA und der FRASQUITA zu erleben. An der Nationaloper Warschau wurde sie als GILDA in Rigoletto gefeiert.

Aleksandra hat Gesang an der Feliks Nowowiejski-Musikhochschule in Bydgoszcz, in der Klasse von Magdalena Krzyńska studiert. In frühester Jugend trat sie bereits auf mehreren Bühnen Polens und im Ausland auf, u.a. zweimal in Italien, wo sie sowohl vor Papst Johannes Paul II. und als auch vor Benedikt XVI. konzertierte. Sie gewann den Grand Prix of the Halina Halska-Fijałkowska International Vocal Competition in Wrocław, den 1st prize beim Jan Kiepura International Vocal Competition in Krynica-Zdrój, den 1st prize und einen Spezialpreis für herausragende Bühnendarstellung beim 9th Złote Głosy International Vocal Competition in Warsawa, den Hauptpreis beim 3rd Festival of Italian Opera Music "Belcanto per semper" in Włocławek, eine Auszeichnung beim 4th J., J. and E. Reszka International Vocal Competition in Częstochowa sowie den 3rd prize und eine Anzahl von Spezialpreisen beim 5th Iwona Borowicka Polish Nationwide Operetta and Musical Music Performance Competition in Kraków.

Aleksandra Olczyk besuchte Meisterkurse bei Helena Łazarska, Stefania Toczyska, Izabella Kłosińska, Olga Pasiecznik, Piotr Bednarski, Brenda Hurley, Matthias Rexroth, Paola Larini, Peter McClintock . Im Rahmen von Konzerten trat sie mit dem Pommerschen Philharmonic Orchestra in Bydgoszcz, der Rzeszow Philharmonic, dem Kraków Philharmonic Orchestra, der Polish Sinfonia Baltica Philharmonic Orchestra in Słupsk und dem Częstochowa Philharmonic Orchestra auf.

Mit der Philharmonie Warschau war sie Anfang 2020 in Beethovens CHRISTUS AM ÖLBERG zu erleben.



 
 
 
KRITIKEN
 
Teatro Real Madrid – Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
Das Teatro Real war restlos ausverkauft und den größten Applaus bei den Verbeugungen am Schluss bekam Aleksandra Olczyk.
Seen and Heard International
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... und triumphale Königin der Nacht von Aleksandra Olczyk in diesen beiden Arien, die so groß und unvergänglich sind,geschaffen vom größten Komponist aller Zeiten.
Periodista Digital
www.periodistadigital.com
Die polnische Sopranistin Aleksandra Olczyk, die die Königin der Nacht verkörperte, war eine weitere Offenbarung, denn wie der Tenor hat sie eine ungewöhnlich dunkle und große Stimme, die in einer solchen stratosphärischen Rolle nicht üblich ist.

Als sie den langsamen Teil ihrer ersten Arie „O zittre nicht“, der sehr zentral ist,begann, klang sie wie eine rein lyrische Sopranistin mit samtiger Qualität und fairem Vibrato. Ihre Stimme wurde lauter, als sie sich erhob und die beiden A Bögen besonders rund und voll klangen. Ich fragte mich, wie sie es schaffen würde, den Allegro-Teil der Arie mit all den Koloraturen und hohen Tönen zu singen. Ihre Koloratur war jedoch sauber und makellos und ihre Stimme wuchs weiter an Größe und Projektion, während sie die verschiedenen hohen D´s und C´s erreichte. Sie schaffte es auch, das hohe F ein paar Sekunden zu halten, anstatt die übliche Stakkato-Kurznote, die die meisten Sopranistinnen machen.

Ihre Interpretation von „Der Hölle Rache“ klang dank der Qualitäten ihrer Stimme rachsüchtig und bedrohlich. Sie schaffte es, das Staccato Hohe Cs mit einer ungewöhnlichen Kraft zu singen, was wirklich zu den Absichten des Charakters passte. Alle hohen Fs waren perfekt in Tonhöhe und Rhythmus, wodurch alle Stakkato-Abschnitte in Lautstärke und Metrik vollständig ausgeglichen waren.

Sie war außergewöhnlich in der Inszenierung, da sie die Arien mit ihrem ganzen Körper der von einer Planke bedeckt war singen musste, über die eine Projektion ihres Spinnenkörpers gezeigt wurde. Nur ihr Kopf war sichtbar, also musste sie ganz still mit ihren Armen nahe an ihrem Körper singen. Das ist eine sehr schwierige Aufgabe, besonders wenn man so viele Koloraturen und stratosphärische Höhen singt. Sie war offensichtlich eine der am meisten applaudierten Sängerinnen der Nacht, und das zurecht.
Opera Wire
www.operawire.com
Staatstheater Wiesbaden – Der Rosenkavalier - SOPHIE
Und die Verbindung mit Aleksandra Olczyk als Sophie bedeutet Glückseligkeit pur. Zunächst naiv, erwartungsvoll und von entzückender Erscheinung entwickelt sich Sophie zu einer heranwachsenden, selbstbewussten Frau, im Kampf gegen die eigene Ohnmacht in einer männerdominierten Welt und gegen ihren strengen, bevormundenden Vater. Sie berührt mit zarter Sopran-Leuchtkraft. Von bezaubernder Schönheit ist das Terzett Hab mir’s gelobt am Ende des 3. Aktes mit Nicola Beller-Carbone, Silvia Hauer und Aleksandra Olczyk. Das ist Musik zum Wegträumen.
IOCO
www.ioco.de
… und Aleksandra Olczyk sind ein ideales Paar, nicht nur optisch passen sie perfekt zusammen, auch stimmlich und darstellerisch harmonieren sie aufs Feinste.
Opernmagazin
www.opernmagazin.de
Aleksandra Olzcyk sprudelt silberne Klangfarben versprühende Soprantöne. Ihre mit quicklebendiger Strahlkraft durchleuchtete Sophie ist ein Erlebnis. Sie ist ein Glücksfall für Wiesbaden!
Magazin.Klassik
www.magazin.klassik.com
Optisch sind Silvia Hauer und Aleksandra Olczyk ein geradezu maßstabsetzendes rührendes Königskinderpaar – an keiner Stelle unterminiert die Regie die lupenreine Naivität –, und auch musikalisch bilden sie das Zentrum des Geschehens: Hauers Octavian mit mildem, rundem Mezzo, Olczyks Sophie in vorzüglich kultiviertem Verein damit.
FR Kultur
www.fr.de
Staatstheater Wiesbaden – Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
Eine Sensation ist die Königin von ALEKSANDRA OLCZYK. Ihre Arie „Der Hölle Flammen“ ist sicher selten so locker und blitzsauber, dabei mit Attacke und großem Klang live über eine Bühne gegangen.
Online Merker
www.onlinemerker.com
Mostly Mozart Festival-New York – Die Zauberflöte - KÖNIGIN DER NACHT
Was sollen wir über die Königin der Nacht sagen? Sie wurde als Spinne, die das Unachtsame in ihrem Netz einfängt und mit ihren 8 spindelförmigen Beinen auf sie einsticht dargestellt. Erst durch den Vorhang konnten wir ihr Gesicht und ihren Körper sehen. Es war kaum zu glauben, dass all dieser aufregende Klang von der winzigen Person der Koloratursopranistin Aleksandra Olczyk kam; Sie verfügt über einen fesselnden Klang und eine sehr genaue Fioritura.
VOCE DI MECHE
www.vocedimeche.reviews
Opéra de Lille - Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
Die Mutter des Lebens, die Königin der Nacht, verkörpert von Aleksandra Olczyk erscheint in der Mitte der Bühne, umgeben von zwei Wesen, die aus ihren Kokons schlüpfen. . Die Sopranistin macht ihren Koloraturpart alle Ehre und singt mit leicht projezierender, schön timbrierter Stimme, sowohl bei den Spitzentönen als auch in den Mittellagen. Vom Orchester eingeholt in einigen schnellen Gesangsübungen, die die Virtuosität der Interpretin testen möchten, triumphiert sie dennoch nicht weniger bei den schnellen Gesangslinien und den beachtenswerten Spitzentönen.
Olyrix
www.olyrix.com
Festival Adelaide – Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
Aleksandra Olczyk glänzte als Königin der Nacht. Ihre Stimme erklang absolut in der atemberaubenden Arie.
Performing Arts Hub
www.performing.artshub.com.au
Die Königin der Nacht wird als riesiger Spinnen-Alien aus einem der Filme dargestellt, der die Kontrolle hat. Aleksandra Olczyk lässt ihre schwierigen Arien leicht klingen.
Glam Adelaide
www.glamadelaide.com.au
So wird die Königin der Nacht (Aleksandra Olczyk) in eine riesige Spinne verwandelt, deren Koloratur so scharf durch das Auditorium fliegt, dass man Diamanten schneiden könnte, während ihre acht Beine mit ihrer Tochter Pamina (Kim-Lillian Strebel) spielen oder Dolche auf ihren Feinden werfen.
SMH
www.www.smh.com.au
Aleksandra Olczyk als eine gigantische, spinnenartige Königin der Nacht hat die atemberaubende Arie: die Koloraturen-Kraftakt, die den Maßstab für alle Opernsopranistinnen bedeutet. Ihre wunderschön klare und verblüffend kontrollierte Leistung war ein Höhepunkt der Vorstellung.
IN DAILY
www.indaily.com.au
Perth Festival – Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
… mit hervorragenden Leistungen von einer faszinierenden Königin der Nacht (Aleksandra Olczyk);...
Daily Review
www.dailyreview.com.au
National Opera Helsinki – Die Zauberflöte – KÖNIGIN DER NACHT
…aber die wahrscheinlich meist vollendete Leistung kam von Aleksandra Olcyk als Königin der Nacht. Die polnische Sopranistin verfügt über eine große Klangfülle und sichere Koloraturen - auch linguistisch schien sie durch die Partie zu gleiten – und Esther Biala’s Vorstellung der Königin der Nacht als eine gigantische Spinne, die die ganze Bühne einnimmt, ist eine der meist brillanten Bilder der Produktion.
Opera (London) , February 2018
 
 
 
SZENENFOTOS
Staatstheater Wiesbaden - Der Rosenkavalier - SOPHIE
 
 
Warsaw Chamber Opera - Il Turco in Italia - FIORILLA
 
 
Johannesburg Opera House - Die Zauberflöte - KÖNIGIN DER NACHT