Elena NEBERA   Sopran
 
 
  BIOGRAPHIE  

 

Die mit zahlreichen Wettbewerbspreisen ausgezeichnete Sopranistin Elena Nebera gehörte von 1997 bis 1999 zum Ensemble des berühmten Mariinsky Theaters, in dem sie auch heute noch regelmäßig als Gast zu erleben ist. Unter der Musikalischen Leitung von Mo. Valery Gergiev verkörpert sie hier Rollen wie die BUTTERFLY, LISA, CHRYSOTHEMIS, SENTA, KAISERIN, ARIADNE, Fidelio-LEONORE u.v.m.

Sie studierte zunächst am ‚Rimsky-Korsakov’ Konservatorium in St. Petersburg bei der berühmten Gesangsprofessorin Tamara Nowitschenko und setzte ihr Studium für Musik und Darstellende Kunst bei Prof. Loibl in Graz fort.

Im Jahr 2000 wirkte die junge Sopranistin in Iphigenie auf Tauris bei den Salzburger Festspielen mit.
2001 kam die russische Künstlerin nach Deutschland, war zunächst am Opernhaus in Krefeld/ Mönchengladbach und später am Opernhaus Dortmund fest engagiert.

Die attraktive Sängerin verfügt über ein breites Repertoire und singt u.a. Rollen wie LUISA MILLER, TATJANA in Eugen Onegin, CIO-CIO-SAN, TURANDOT, LEONORE in La forza del destino, ABIGAILLE, JENUFA , LISA in ‚Pique Dame’ oder EVA in Meistersinger und gastierte mit diesen Rollen u.a. Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Oldenburgischen Staatstheater, am Theater Erfurt, an der Deutschen Oper am Rhein, am Opernhaus Nürnberg , an der Oper Bonn und bei den Festspielen in Baden-Baden.

Bei ihrem Debüt am Teatro La Fenice in Venedig wurde Elena Nebera im Frühjahr 2007 als FRAU in 'Die Erwartung' gefeiert, woraufhin sie diese Rolle im Herbst auch im Megaron in Athen verkörperte sowie in der Folge unter der Leitung von Marc Piollet an der Staatsoper Stuttgart und am Teatro Colon Buenos Aires. Außerdem feierte sie große Erfolge als SIEGLINDE am Opernhaus Dortmund, als AIDA bei den Eutiner Festspielen, als MADAMA BUTTERFLY unter Zubin Mehta in Valencia und als GUTRUNE in Götterdämmerung unter V.Gergiev am Mariinsky Theater. Außerdem gastierte Elena Nebera als SALOME am Teatro Communale di Bologna, als CHRYSOTHEMIS am Teatro Bellini in Catania, als TURANDOT an der Nationaloper Maribor und als SANTUZZA beim Festival in Savona .

An der Seite von V. Galuzin sang sie kürzlich wiederum mit Mo. Gergiev die LISA in Pique Dame. Anlässlich der Wiedereröffnung des Teatro de Bellas Artes in Mexiko verkörperte sie die Fidelio – LEONORE neben Francisco Araiza als Florestan und war als LADY MACBETH VON MZENSK an der Komischen Oper Berlin erfolgreich. Die KAISERIN in Frau ohne Schatten sang sie zudem beim Edinburgh 2011.

An der Nationaloper Warschau war sie in der Saison 11/12 als TURANDOT und LISA in Pique Dame zu erleben, an der Staatsoper Nürnberg als CHRYSOTHEMIS, in Wagner-Konzerten beim Festival in Norwegen, etc.

12/13 kehrte sie als TURANDOT nach Warschau zurück, singt die ABIGAILLE am Theater in Freiburg und debutierte als ELEKTRA an der Oper Augsburg unter der Musikalischen Leitung von Dirk Kaftan.
2014 war Elena Nebera als KAISERIN in Die Frau ohne Schatten am Staatstheater Kassel zu erleben.
In den Spielzeiten 13/14 und 14/15 verkörperte sie mit großem Erfolg die BRÜNNHILDEN in der RING- Neuinszenierung von Uwe Laufenberg am neu eröffneten Musiktheater Linz.

 

 
 
 
REPERTOIRE
Borodin Kniaz Igor Yaroslavna
D. Chostakovitch Lady Macbeth von Mzensk Lady Macbeth
G. Donizetti Maria Stuarda Maria
L. Janácek Jenufa Jenufa
P. Mascagni Cavalleria Rusticana Santuzza
W.A. Mozart Don Giovanni Donna Anna
W.A. Mozart Don Giovanni Donna Elvira
W.A. Mozart Le Nozze di Figaro Rosina
J. Offenbach Les Contes d’Hoffmann Giulietta
S. Prokovief Pique Dame Lisa
S. Prokovief Iolanta Iolanta
G. Puccini Madama Butterfly Cio-Cio-San
G. Puccini Turandot Turandot, Liù
A. Schönberg Die Erwartung Eine Frau
R. Strauss Elektra Chrysothemis
P. Tschaikowsky Eugen Onegin Tatiana
P. Tschaikowsky Pique Dame Lisa
G.Verdi La forza del destino Leonora
G.Verdi Luisa Miller Luisa
G.Verdi Nabucco Abigaille
R. Wagner Das Rheingold Freia
R. Wagner Der Fliegende Holländer Senta
R. Wagner Die Walküre Sieglinde
R. Wagner Die Meistersinger Eva
     
 
 
KRITIKEN
 
Linz Municipal Theatre - Ring - BRÜNNHILDE
Lars Cleveman als Siegfried und Elena Nebera als Brünnhlide hatten ein paar richtig großartige Momente. In der Eröffnungsszene sangen sie einander süß und verliebt an, während das Brückner Orchester romantisch Musik mit Leitmotiven ihrer Erinnerungen spielte. ... In der Opferszene war Nebera geradezu majestätisch, eine emporschwingende Sopran voller Würde und Gelassenheit. Als sie behutsam den Ring von Siegfrieds Finger entfernte, hochhielt und liebevoll betrachtete, hatte sie das ganze Publikum verzaubert. Allein auf der großen Bühne, bat sie den Rheintöchtern den Ring aus ihrer Asche zu retten. Dann rief sie ihr treues Pferd Grane und ließ ihre Stimme total kontrolliert emporschwingen. Hinter ihr auf der Bühne sah man Projektionen von Feuer, Krieg und Verstümmelung - der uns zeigte, dass dies ohne Zweifel das Ende der Welt sei. Und doch gab sie inmitten dieses Chaos eine ruhige und serene Schilderung, wie der Ring zum Rhein zurückkehren sollte und seinen Platz im Universum wuder einnehmen sollte. Dies alles mit einer voller Grandezza sich erhendender Stimme.
Bachtrack
www.bachtrack.com
Landestheater Linz - Die Walküre - BRÜNNHILDE
' ... mit ihren hohen Absätzen gab Elena Nebera eine entzüpckende Brünnhilde. Ihre Stimme war voller Hoffnung und Versprechen und ihr Gesang war ein wahrer Genuss in den Ohren ihres Vaters.. und in meinen.'
Bachtrack
www.bachtrack.com
Neues Musiktheater Linz - Götterdämmerung - BRÜNNHILDE
'Auch Elena Nebera konnte sich steigern, ihr früheres Tremolo hat sie weitgehend abgelegt. Es bestand kein Zweifel, dass sie an diesem Abend Brünnhilde war!'
Der neue Merker Wien
Mit einer beachtlichen Wagner-Stimme und recht überzeugender Rollenidentifikation, zumal sie im weißen Kleid auch Brünnhilden-würdig aussieht, beherrscht Elena Nebera den 3. Akt.
Sieglinde Pfabigan, Der Neue Merker
'Aber Chapeau, wer sich überhaupt an diesen stimmraubenden Kraftakt heranwagt. Nebera ist immerhin bis zum bitteren Ende wundervoll sicher in den Höhen'
Festspieleblog
www.festspieleblog.de
'Elena Nebera als Brünnhilde hat ein enormes Durchhaltevermögen und singt alle Spitzentöne dieser mörderischen Partie.'
www.der-neue-merker.eu
Landestheater Linz - Siegfried - BRÜNNHILDE
'Elena Nebera als Brünnhilde steigerte sich in ihrer großen Schlussszene zu überzeugender Wagner-Größe.'
Salzburger Nachrichten
Opernhaus Linz - Die Walküre - BRÜNNHILDE
Elena Nebera ist mit ihrer kleinen, jugendlichen Erscheinung eine wirkliche „Maid“. Eine Maid mit feuerrotem Haar und wie immer eine Intensivdarstellerin par excellence (siehe auch Augsburgs Elektra). Stimmlich ist sie eine ungemein „interessante“ Brünnhilde. Ihre jubelnden Hojotohos reißen einen regelrecht vom Sessel. Interessant ist Elena Neberas Sopran wegen seines ungewöhnlichen, leicht gurrenden Timbres in Mittellage und Tiefe. Dies verleiht ihrem Gesang einerseits eine gewisse Erotik, andererseits auch etwas speziell Einmaliges. Bei der Premiere gab Frau Nebera ihr Brünnhilden-Debut. Während der Folgeaufführungen konnte sie ihr Rollenportrait noch schärfen. Und auch die dazugewonnene gesangliche Sicherheit lässt Elena Neberas Brünnhilde zu etwas Besonderem, Berührendem werden. – Zuletzt musste ich an einen in Augsburg nach der Elektra gehörten Ausspruch denken: Endlich mal keine so scharf und schwerfällig singende Heroine. Gleiches gilt auch für Neberas Brünnhilde.
DER NEUE MERKER, Dorothea Zweipfennig, München
Elena Nebera, die immerhin schon Turandot und Elektra gesungen hat und gleichzeitig die Kaiserin in der „Frau ohne Schatten“, nicht unbedingt verwandte Fächer, gab wohl ihr Rollendebut als Brünnhilde – (noch) nicht ganz überzeugend. Mit einem dunkel getönten Timbre vermochte sie viel charakterlichen Ausdruck mit ihrer Stimme zu vermitteln, bei ebenso emphatischem Spiel. Auch gelangen die Spitzentöne und langen Bögen durchwegs gut,...
Klaus Billand - Der neue Merker
Brünnhilde wird von Elena Nebera mit reizender Erscheinung gegen das Klischee hervorragend gespielt.
Neues Volksblatt
Theater Augsburg - Elektra - ELEKTRA
Was die Titelheldin über die gesamten rund 1 ¾ Stunden leisten muss, ist absolut gewaltig. Elena Nebera war über viele Jahre als Chrysothemis erfolgreich unterwegs, auch am Mariinski Theater, nicht zuletzt wegen ihrer jubelnden Höhen, die eine jugendlich-dramatische Strauss-Sängerin ja unbedingt braucht. Nun hat sie sich auf die Titelrolle gestürzt. Das kann man wörtlich nehmen, denn die Nebera stürzt sich in der Tat mit Haut und Haaren und ihrem üppigen, dunkel timbrierten Sopran in ihre zu verkörpernden Figuren. Und so ist es ihr zu verdanken, dass man sich schließlich durch die Konzentration auf ihre aufwühlende Rolleninterpretation ein bisschen mit dem hässlichen Ambiente versöhnt. Stimmlich ist sie der Rolle durchaus gewachsen, ...Und ihre keineswegs scharfen, kraftvollen Spitzentöne rissen einen schon mal vom Hocker. Im Anschluss waren Zuschauerstimmen zu vernehmen, die sich erfreut darüber äußerten, hier einmal eine jungendlich dramatische Elektra gehört zu haben, im Gegensatz zu den oftmals in dieser Rolle zu vernehmenden schwergewichtigen (vielleicht auch schwerfälligen) Hochdramatischen mit scharfen Höhen.
Dorothea Zweipfennig / München – Der Neue Merker, Wien
Nationaltheater Mannheim - Elektra - ELEKTRA - März 2013
'Ihr Rollendebüt in der Titelpartie gab Elena Nebera mit einer sicher geführten, großen dramatischen Stimme,... hat sie zweifellos das Zeug, sprich: die Stimme, eine großartige Elektra zu werden.'
Der Neue Merker
Fidelio - LEONORE - Teatro de Bellas Artes Mexico-
Vorstellung zur Wiedereröffnung - Dezember 2010
„Was die Sänger betrifft, war die russische Sopranistin Elena Nebera eine wundervolle Leonore, mit vollem Timbre, vorzüglicher Phrasierung und einer hervorragende schauspielerische Leistung.“
Operaclick
„...seine treue Ehegattin Leonora-Fidelio ( vokalisch äußerst passend, die russische Sopranistin Elena Nebera, die in Mexiko ihr Debut macht)... „
Unomásuno
„Ebenso brilliant die Sopranistin Elena Nebera, mit ihrer dunkeltimbtierten Stimme. Ihre äußerst ergreifende Fidelio-Leonora war sehr beherzt und von einer leidenschaftlichen ehelichen Liebe.“
La Cocterela
„Wenn es jemand gibt, der die Bezeichnung 'Offenbarung des Abends' verdient, ist es mit Sicherheit die Sopranistin Elena Nebera. Mit ihrem dunklen, aber reich kolorierten Timbre bot sie eine Gesangsleistung die gleichzeitig getragen und gesetzt klingt (etwas, das sehr scher zu schaffen ist). Ihre Interpretation von "Abscheulicher! Wo eilst du hin?" bescherte ihr einen warmen Applaus vom Publikum. Auch ihre schauspielerische Leistung war genial! „
Opera Omnia
Die Erwartung – FRAU - Stuttgarter Oper
„Hier sucht eine Frau (singt glänzend: Elena Nebera) ihren Geliebten...“
Wiener Zeitung
“Molto bene, si diceva sopra, le voci, tutte, a partire da Elena Nebera che, in Erwartung, ha regalato emozioni a non finire.Nebera possiede una voce imponente per volume, morbida nel timbro, solida quanto a tecnica, autorevole nel fraseggio, voce alla quale si aggiungono avvenenza fisica e doti interpretative notevolissime. Per lei un successo pieno e assolutamente meritato.”
Operaclick - Alessandro Cammarano
“Il magnifico soprano drammatico russo Elena Nebera caratterizza con intatta precisione i la certi di una vocalità frantumata e dispersa, che comunque si organizza in periodiche eccitazioni cantabili.”
Mario Messinis Il Gazzettino
“La regia di Italo Nunziata pone la protagonista di Erwartung in uno scenario che evidenzia la natura psicoanalitica del testo: brava Elena Nebera a muoversi tra le porte di un luogo che dall'originario bosco diventa più che altro una clinica dove la scoperta dell'amante ucciso (da lei stessa?) è immersa in un onirismo lucido, ma a tratti un po' statico – è il problema principale della messa in scena di Erwartung – e vagamente didascalico.”
Enrico Bettinello Il giornale della musica
“Bewundernswert meisterte Elene Nebera ihre Rolle als „Die Frau" in Schönbergs Monodrama und sie konnte auch die seelischen Zustände einer solchen Lage ausdrücken. Sie wurde auch ganz stark akklamiert.“
Der Neue Merker
Nabucco – ABIGAILLE - Theater der Landeshauptstadt Magdeburg
„Elena Nebera, die Sängerin der Abigaille, war erst am Nachmittag in Magdeburg eingetroffen. Mit welcher Souveränität sie sich dennoch durch die Aufführung bewegte, war frappierend. Ihre Stimme wird selbst in extremen Lagen nicht schrill oder kantig. Sie versteht zu attackieren und vermag auch ungemein geschmeidig zu sein.“
Der neue Merker
 
 
 
SZENENFOTOS
Neues Musiktheater Linz - Götterdämmerung - BRÜNNHILDE
 
Landestheater Linz - Siegfried - BRÜNNHILDE
 
Landestheater Linz - Siegfried - BRÜNNHILDE
 
Staatstheater Kassel - Frau ohne Schatten - KAISERIN
 
Staatstheater Kassel - Frau ohne Schatten - KAISERIN
 
Staatstheater Kassel - Frau ohne Schatten - KAISERIN
 
Landestheater Linz - Die Walküre - BRÜNNHILDE - März 2014
 
Palacio de belas artes Mexico - Fidelio - LEONORE
 
Teatro Colon Buenos Aires - Die Erwartung - 2012
 
Theater Augsburg - Elektra - ELEKTRA - März 2013
 
Theater Augsburg - Elektra - ELEKTRA - März 2013
 
Theater Augsburg - Elektra - ELEKTRA - März 2013
 
Mariinsky Theater - Götterdämmerung - GUTRUNE
 
Theater Dortmund - Madama Butterfly- CHO-CHO-CHAN
 
Theater Dortmund - Hoffmanns Erzählungen - GIULIETTA
 
Theater Dortmund - Jenufa - JENUFA