Francesca Lombardi Mazzulli  Sopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen das Debüt bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als GIUNONE in Cavallis La Calisto und am Teatro San Carlo di Napoli in Sarròs Achille in Sciro unter der Leitung von Allesandro de Marchi zur Feier des Jubiläums des Theaters Von 2012 bis 2019 gastierte sie am Theater Gießen als LEONORA in Verdis Oberto, als MADDALENA in Haendels La Resurrezione sowie in den Titelpartien von Haendels AGRIPPINA und von Bohuslav Martinus MIRANDOLINA. Hinzu kamen Hauptpartien in Mozart-Opern wie VITELLIA in La Clemenza di Tito, FIORDILIGI in Così fan tutte, DONNA ELVIRA in Don Giovanni und CONTESSA D'ALMAVIVA in Le Nozze di Figaro.

Kürzlich debutierte sie u.a. in der Rolle der CLEOPATRE in Haendels Giulio Cesare in Egytto an der Oper Bonn unter Wolfgang Katschner und als FALSIRENA in Salieris La Festa di Venezia unter Werner Ehrhardt. Zudem debutierte sie erfolgreich ROSANE in Vivaldis La Verita' in Cimento beim Winter in Schwetzingen in Kooperation mit dem Theater Heidelberg sowie beim Drottningholm Festival in der zeitgenössischen Oper Suskinen i Mantua. Erneut konnte man sie bei den Innsbrucker Festspielen in Cestis Oper Dori unter Ottavio Dantone und als ALMIRENA in Haendels Rinaldo beim George Enescu-Festival in Rumänien sowie in Tokio unter Fabio Biondi erleben.

In der Alten Musik Szene debutierte sie zuletzt in den Titelpartien in Cavallis LA ROSINDA in Potsdam, Bayreuth und Vantaa und in Cavallis ARTEMISIA in Montpellier und Hannover – die beide auf CD eingespielt wurden –, sowie als ZELEMINA in Cavallis Veremonda, an der Seite von Vivica Genaux, beim Spoleto-Festival in Charleston (USA). Von besonderer Bedeutung war auch die Teilnahme am Projekt Opera Buthan, das die erste Inszenierung einer Oper in dem kleinen Himalaya-Königreich darstellte. Die Inszenierung wurde später in El Paso (Texas) wiederaufgenommen. Weitere internationale Engagements führten Francesca zu ihren Debüts in Neuseeland (Händels Messias) und in Südkorea, an der Nationaloper Seoul, als ERSILIA in Vivaldis Orlando Finto Pazzo.

Francesca Lombardi Mazzulli schloss ihr Gesangs-Studium am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand ab und erwarb anschließend am Conservatorio G. Frescobaldi in Ferrara unter der Leitung von Mirella Freni ein akademisches Diplom der zweiten Stufe. Anschließend setzte sie ihre Studien bei Luciano Pavarotti und Sonia Prina fort. Sie studiert derzeit bei Fernando Opa und Vivica Genaux. Zu ihren zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählen der Finalistenpreis beim Haendel-Gesangswettbewerb in London und der Kritikerpreis des Varazdiner Festivals für Alte Musik in Kroatien.

Sie konzertierte u.a. mit der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone, dem Barockensemble von Limoges unter Christophe Coin, La Venexiana unter Claudio Cavina, Complesso Barocco unter Alan Curtis, Les Talens Lyriques Christophe Rousset, l'Arte del Mondo unter Werner Ehrhardt, der Cappella Neapolitana unter Toni Florio, Le Musiche Nove unter Claudio Osele, Montis Regalis unter Allesandro de Marchi, Europa Galante unter Fabio Biondi. Weitere Stationen waren die Styriarte-Festspiele in Graz, die Haydn-Festspiele in Eisenstadt, die Schleswig-Holstein-Festspiele in Hamburg, die Haendel-Festspiele in Halle, das Festival Resonanzen im Konzerthaus Wien und das Festival Barocco in Rom. Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet sie zudem mit dem Pera Ensemble unter Mehmet Yesilcay, mit dem sie zahlreiche CDs für Glossa, OehmsClassics und Berlin Classics aufgenommen hat.

Kommende Engagements führen sie ans Teatro Real in Madrid, an das Teatro Comunale di Bologna, zu den Potsdamer Festspielen, den Schwetzinger Festspielen und den Haendel-Festspielen Halle zusammen mit Dirigenten wie Michael Hofstetter, Fabio Biondi und Ivor Bolton.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Enesco Music Festival – Silla - CELIA
Besonders erwähnenswert ist auch die italienische Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli(Celia), die 2 Wochen vorher beim Innsbruck Festival zwei Wochen zuvor punktete. Erneut begeisterte sie mit ihrem herrlichen Timbre. Ihre Vokalisierung ist nicht nur schnell, sondern immer musikalisch und angenehm für das Ohr. 
Opera Online
www.opera-online.de
Eine davon ist eine Sarabande , „Sei già morto“, die von der Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli mit großer Reinheit intoniert wurde. 
Bachtrack
www.bachtrack.com
Innsbrücker Festwochen der Alten Musik – La Dori - ARSINOE
Ebenso eindrucksvoll agierte die italienische Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli als Doris Schwester Arsinoe. Sie punktete durch ihren expressiven Gesang wie auch durch ihre starke Bühnenpräsenz. 
Online Merker | Aug 27 2019
"Francesca Lombardi Mazzulli stattet Doris jüngere Schwester Arsinoe mit leuchtendem Sopran aus." 
Online Musik Magazin | Aug 25 2019
Weilburger Schlosskonzerte - l´arte del mondo & Pera Ensemble
Die Italienerin Francesca Lombardi Mazzulli hat nicht nur eine beeindruckende Stimme, sondern auch das nötige schauspielerische Talent, um das Publikum an ihrem Gesang voll und ganz teilhaben zu lassen. 
Weilburger Tagblatt - Juli 29 2019
Margravian Opera Bayreuth – Antigono - ISMENE
Die Mirella-Freni-Schülerin Francesca Lombardi Mazzulli war die zwischen den feindlichen Lagern navigierende Königstochter Ismene. Ihr ausdrucksstarker jugendlich – dramatischer, aber auch zu cremigen Lyrismen findender Sopran hatte keinerlei Spinto-Schärfen und hob sich gut von jenem der Anna Kasyan ab. 
Onlinemerker - Juli 7 2019
Mozartfest Würzburg – Son Giovanni – DONNA ELVIRA
Mazzulli bot die schauspielerisch stärkste Partie des Abends und interpretierte die Donna Elvira als furios-aufgebrachte Ex, die ihren Frust in ihrem Sopran mit dramatischen Qualitäten bündelte. Ihr „Mi tradi quell’alma ingrata“ gestaltete sie mit leichten und geschmeidigen Koloraturen. 
Bachtrack
www.bachtrack.com
Stadttheater Giessen – Le Nozze di Figaro - CONTESSA 
Francesca Lombardi Mazzulli bringt als Gräfin ihrerseits alle Saiten edler Verzweiflung zum Schwingen, findet dann aber auch Gefallen am komödianten Verwechslungsspiel.
Der Neue Merker, Januar 2019
Vivaldi - Winter in Schwetzingen – La Verità in Cimento - ROSANE 
"Unbedingt merken sollte man sich Francesca Lombardi Mazzulli, die als Rosane agil und audrucksstark den stärksten Eindruck hinterließ, vom lieblichen „Solo quella guancia bella“ über das melodiöse „Amato ben tu sei la mia speranza“ zum erregten und koloraturreichen „Con cento, e cento baci“ stimmt bei ihr jede VIVALDI."
OperaLounge - Januar 02 2019
"Francesca Lombardi-Mazzulli gestaltet die Partie der von beiden begehrten Rosane mit leuchtendem Sopran und strahlenden Höhen."
Online Musik Magazin, Nov 30 2018
 
 
 
SZENENFOTOS
Drottningholm Slottheater Stockholm – Syskonen y Mantua - EUROPA
 
Theater Schwetzingen – La verità in cimento - ROSANE
 
National Opera Seoul – Orlando finto pazzo - ERSILLA