Liudmila Lokaichuk  Koloratursopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Und wer würde sich nicht in die Russin Liudmila Lokaichuk verlieben? Ihr Lächeln lässt jede Koloratur wie ein locker dahingezwitschertes Nachtständchen wirken...
Der Tagesspiegel Berlin

Ab der Saison 2018/19 ist Liudmila Lokaichuk im Ensemble der Oper Halle. Hier wird sie u.a. als ZERBINETTA in Ariadne auf Naxos und INÉS in Meyerbeers L’Africane debutieren.

Von 2016 bis 2018 war die junge Sopranistin am Staatstheaters Cottbus engagiert und war in Rollen wie der BLONDE, KÖNIGIN DER NACHT, FLEURETTE in „Ritter Blaubart“, JENNY HILL, ZERLINA erfolgreich. Als ZERLINA gastierte sie kürzlich auch in Bonn, wo sie 2016 in der Rossinis „La scala di seta" die JULIA im Beethoven Campus verkörperte.

Liudmila absolvierte von 2006 bis 2011 ihr Gesangsstudium am „Mussorgsky" Konservatorium in Jekaterinburg. Noch während ihres Studiums gewann sie 2010 den V.A. Kurochkin International Wettbewerb für junge Operetten- und Musicalsänger und erhielt damit ein Engagement als Solistin am Staatlichen Musiktheater Jekaterinburg. Ihr Debut an diesem Haus gab sie in der Rolle der HERMIA in Offenbachs „Barbe-Bleue" und als ADELE in Johann Strauss' „Fledermaus".

Seit 2011 arbeitete die Koloratursopranistin regelmäßig am Theater in Tscheljabinsk, wo sie als SUSANNA in „Le nozze di Figaro" debutierte und die wichtigen russischen Partien ihres Fachs aufführte. Darunter die Hauptrollen in Glinkas Opern „Ruslan und Liudmila"(LIUDMILA) und „Ein Leben für den Zaren" (ANTONIDA) sowie Rimski-Korsakows SCHNEEFLÖCKCHEN. Diese Partie interpretierte sie 2016 auch an der Oper Jekaterinburg. In Bangkok debütierte sie als FRASQUITA in „Carmen" in Rahmen des 14. Music Festivals in Thailand. 2013 feierte sie ihr erfolgreiches Debüt als ROSINA in Frank Matthus' Inszenierung von "Der Barbier von Siviglia" unter der musikalischen Leitung von Stefan Sanderling beim Festival Kammeroper Schloss Rheinsberg. Hier debütierte sie 2015 auch als VIOLETTA in „La Traviata" und glänzte in dieser Rolle 2016 und 2017 beim Festival „Bergedorfer Musiktage" im Theater Haus im Park, Hamburg-Bergedorf. 2014 und 2016 war Liudmila als GRETE MINDE in Sigfried Matthus' gleichnamiger Oper bei den Fontane-Festspeilen in Neuruppin zu erleben.

Beim 2. Internationalen Gesangswettbewerb OCEAN CLASSICAL AWARD 2013 mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz konnte Liudmila Lokaichuk ebenfalls einen Preis gewinnen. In selben Jahr trat sie neben Edita Gruberová, Klaus-Florian Vogt und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin bei der Berliner Benefiz-Operngala auf.

Ein bedeutendes Rollendebut war 2016 außerdem die Rolle der GILDA in Verdis „Rigoletto" unter der Leitung von K.Chudovsky an der Oper Jekaterinburg. Seitdem konnte sie bei zwei Internationalen Gesangswettbewerben in Italien 2. Preise gewinnen: Concorso Lirico Internationale „Santa Gianna Beretta Molla", Mailand und 5. Concorso Lirico Internationale XXII Premio Cleto Tomba, Bologna.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Staatstheater Cottbus –Barbe-Bleu- FLEURETTE
Und Prinzessin Fleurette brachte wirklich einen Hauch echter französischer opéra-bouffe-Stimmung mit ins Haus. Die pariserischste Stimme des Abends stammt aus Russland und heißt Liudmilla Lokaichuk. Die Sopranistin hat zweimal in Rheinsberg beim internationalen Sängerwettbewerb der Kammeroper verdiente hohe Preise abgeräumt. Herzlichen Glückwunsch ans Cottbusser Haus dafür, dass es diese Künstlerin fest unter Vertrag genommen hat!
rbb Kulturradio
Liudmila Lokaichuk singt die Prinzessin Hermia (alias Fleurette) mit ansprechend timbriertem Sopran...
Opernwelt, Januar 2017 Carsten Niemann
Staatstheater Cottbus – JENNY HILL
Stars der Premiere sind zweifelsohne Liudmila Lokaichuk als Jenny Hill sowie Jens Klaus Wilde als Jim. Sie schafft, stimmlich betrachtet, die Balance zwischen knisternder Erotik, schmachtend, fordernd, zuweilen auch flehend und zu Tode betrübt.
Lausitzer Rundschau, Rüdiger Hofmann 13.3.2017
..Liudmila Lokaichuks Jenny ...ist mit ihrem warmen Sopran die Operdiva schlechthin...
Neues Deutschland, Stefan Amzoll 15.3.2017
Fontane Festspiele Neuruppin - GRETE MINDE
Die 28-jährige zierliche Liudmila Lokaichuk gab ihrer Grete sowohl im Spiel, aber erst recht im Gesang so viel Kraft und Furor, dass man als Zuschauer hin- und hergerissen war zwischen dem Gefühl, sie tröstend in den Arm nehmen zu wollen oder ihr in ihrer Rage lieber aus dem Weg zu gehen.
MOZ
www.moz.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Fontane Festspiele Neuruppin – GRETE Minde
 
Staatstheater Cottbus - Der Barbier von Sevilla – ROSINA
 
Staatstheater Cottbus - Der Barbier von Sevilla – ROSINA
 
Staatstheater Cottbus – Aufstieg und Falls der Stadt Mahagonny – JENNY HILL
Staatstheater Cottbus – Aufstieg und Falls der Stadt Mahagonny – JENNY HILL
Kammeroper schloss Rheinberg – La Traviata – VIOLETTA