Tatiana LARINA  Sopran
 
 
  BIOGRAPHIE  

 

Im Frühjahr 2016 begeisterte Tatiana Larina als LUCIA DI LAMMERMOOR an der Oper Köln.
In dieser Rolle wurde sie zuvor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling gefeiert und mit der ‚TZ-Rose der Woche‘ ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird.

Als LA TRAVIATA beeindruckte die attraktive Künstlerin am Theater Bregenz Publikum und Presse:

'Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.'

Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis ‚Der goldene Schikaneder‘ .

2011 machte die georgische Künstlerin bereits als VITELLIA in Clemenza di Tito und mit der SOPRANPARTIE im Verdi-Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als TATJANA in Eugen Onegin an der Oper in Quebec erfolgreich, sowie in Don Giovanni bei den Eutiner Festspielen.

Tatiana Larina studierte bis 2003 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol.
Seit 2008 wird sie von KS Brigitte Eisenfeld in Berlin, ihrer Wahlheimat, betreut.
Meisterkurse absolvierte die Koloratursängerin bei Margherita Rinaldi.

Erste Opernerfahrungen sammelte die attraktive Sopranistin am Opernhaus in Kutaisi (Georgien), am Opernhaus in Rostov am Don (Russland) und an der Musikalischen Komödie in Pjatigorsk (Russland).

Hier sang die hervorragende Darstellerin mit großer Bühnenpräsenz überaus erfolgreich Rollen wie die ADINA, MUSETTA, ADELE, OXANA in Wakula der Schmied von Tschaikowski, die MARFA in der Zarenbraut, die NEDDA sowie VIOLETTA VALÉRY.

Regelmäßig gibt die Künstlerin noch Konzerte mit der Staatlichen Philharmonie Stawropol.

2012 debutierte sie als MANON am Theater Pforzheim und die Stuttgarter Zeitung schrieb

‚Außerdem singt sie ganz hervorragend, kitzelt verführerisch schnurrend und fauchend die 'opéra comique' aus Massenets Partitur heraus und hält mit angenehm timbriertem Sopran die großen Bögen ebenso bereit wie die trickreichen Koloraturen.‘

In der Saison 13/14 kehrte sie als FIORDILIGI sowie für die drei Frauenrollen OLYMPIA/ ANTONIA/GIULIETTA in Les Contes d’Hoffmann an das Theater in Pforzheim zurück, diese verkörperte sie im Sommer 2015 auch beim Festival Gut Immling.

In der Spielzeit 2014/15 debutierte sie als DONNA ANNA an den Wuppertaler Bühnen und als LIDA in La Battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Giessen.
In der Titelpartie in Bellinis LA STRANIERA war Tatiana Larina in der Saison 2015/16 am Theater Landshut / Passau erfolgreich. Hier sang sie auch zahlreiche Opern-Konzerte.

2017 debutiert Tatiana Larina als GILDA in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Südostbayerische Städtetheater Passau/Landshut - La Straniera - ADELAIDE
TATIANA LARINA zeichnete den ambivalenten Charakter der ALAIDE/AGNESE mit packender Dramatik und einfühlsamen Kantilenen nach. Ihr Sopran, der auch in der Höhe über die nötigen Reserven und eine flexible Technik verfügt, setzte bemerkenswerte Akzente und überraschte immer wieder mit neuen Facetten vokaler Gestaltungskunst und wurde der Titelpartie in hohem Maße gerecht.
Opernglas 3/2016 J.-M.Wienecke
'Im Zentrum: Tatiana Larina. Die Georgierin hat schon an einigen mittleren Bühnen Erfolge gelandet. Für die Alaide bringt sie alles mit, was die Partie braucht: einen bruchlos durchgebildeten, auf einer klangvollen Mittellage ruhenden, nie ungesund ausbrechenden Sopran, unangestregnte, gut kontrollierte Höhen und erheblich Gestaltungswillen.'
Opernwelt - Markus Thiel - Februar 2016
www.kultiversum.de
Larinas Sopran funkelt wie ein Kristall
Es ist Belcanto pur, der Bellinis Opern so genussvoll macht. Ohne Spitzenbesetzung der Titelrolle geht das nicht. Deshalb wurde die georgische Nachwuchssängerin Tatiana Larina verpflichtet. Mühelos, mit expressiver Bühnenpräsens, interpretiert sie die Figur der Alaide im rot schimmernden Kleid als selbstbewusste Frau, die allein ihrer inneren Stimme folgt. Sie koloriert mit der Leichtigkeit des Schmetterlings, der gleichzeitig im Video die Flügel schlägt – ekstatisch in den Höhen, mit abgründigen Schattierungen in der Tiefe. Wie ein Kristall funkelt ihr Sopran über den Wogen der Tuttis und trifft im feinsten Pianissimo mitten in die Seele.
www.mittelbayerische.de
'Eine Bereicherung: als "Fremde" die georgische Sopranistin Tatiana Larina, die scheinbar mühelos zunehmend die anspruchvollsten Bellini-Koloraturen meisterte, mal leidend-liebend, mal leidend-verzweifelt...'
Passauer Woche - Fritz Greiler
Doch vor allem die weiblichen Stimmen berühren und bezaubern: die Georgierin Tatiana Larina in der Titelrolle, bewundernswert zart, dann wieder dramatisch und ohne Problem beim Wechsel von warmen Tiefen in klare Koloraturen.
www.br-klassik.de
'Die Ansprüche waren also sehr hoch gesteckt. Gastsängerin Tatjana Larina hat sie zum großen Teil erfüllt. Die Sopranistin aus der Ukraine besticht nicht nur durch ihre scheinbar mühelosen Höhen, sondern auch durch die akkurate Modellierung jedes Tons. Außerdem verfügt sie über eine starke Bühnenpräsenz und dramatische Darstellungskraft. Ihre Alaide, die Titelfigur, ist eine zerrissene Heldin.'
Passauer Neue Presse
www.pnp.de
Opernfestival Gut Immling - Hoffmanns Erzählungen - OLYMPIA, ANTONIA, GIULIETTA
Die Ansetzung dieser Oper war schon allein wegen Tatiana Larina gerechtfertigt, die hier vor zwei Jahren erfolgreich als Lucia debutiert hatte. Die junge georgische Sängerin kam der stimmigen Charakterisierung aller vier Frauenpartien, an denen auch ganz große Sängerinnen gescheitert sind, beachtlich nahe: Mit weich grundiertem Ton und so gar nicht soubrettenhaft meisterte sie fulminant die Koloraturen der Olympia, brachte für Antonia die nötige Fülle und Wärme auf und gab sich auch in der tieferen Lage der Giulietta keine Blöße.
Opernglas 10/2015
Sei es nun die seelenlose Puppe Olympia, die sensible Antonia oder die kühl berechnende Kurtisane Giulietta. Diese Figuren von ein und derselben Sängerin verkörpern zu lassen gestaltet sich im Bühnenalltag freilich nicht immer ganz einfach. Bringt doch jede dieser Rollen ihre ganz speziellen stimmlichen Anforderungen mit. Beim Opernfestival auf Gut Immling hat man nun zum Glück mit der jungen Russin Tatiana Larina eine Sängerin gefunden, die sich wagemutig dieser Herausforderung stellt und damit triumphiert.
Wie schön ist es, die virtuose Olympia-Arie einmal nicht von der üblichen leicht vor sich hin zwitschernden Soubrette zu hören, sondern einen samtig weichen lyrischen Sopran zu erleben, der trotz dunkler Grundierung über präzise geschliffene Koloraturen und bombensichere Spitzentöne gebietet. Voll entfalten darf Larina ihr stimmliches Potenzial danach als todgeweihte Antonia, bevor sie effektvoll ins Kostüm der Verführerin Giulietta schlüpft und Hoffmanns endgültigen Untergang besiegelt.
Der neue Merker
www.merkur.de
Theater Giessen - La battaglia di Legnano - LIDA
'Die georgische Sopranistin Tatiana Larina verkörperte die Lida mit einem mitreißend expressiven Ausdruck. Die wunderbar warme Tiefe ihrer Stimme steht der leuchtenden Höhe in Nichts nach und neben perlend leichter Beweglichkeit verfügt sie über eine dramatische Durchsetzungskraft, die in den vielen Duetten und Terzetten besonders gut zur Geltung kam. Larina wurde mit ihrer Leistung zum Blickfang und Höhepunkt des Abends.'
Giessener Anzeiger
www.giessener-anzeiger.de
Wuppertaler Bühnen - Don Giovanni - DONNA ANNA
Tatiana Larina stattet die Donna Anna mit leuchtendem Sopran aus.
OMM
http://www.omm.de
Theater Pforzheim - Hoffmanns Erzählungen - OLYMPIA/ANTONIA/GIULIETTA
'Eine gute Leistung ist auch Tatiana Larina zu bescheinigen, die mit ihrem bestens focussierten, in jeder Lage gleichermaßen gut ansprechenden Sopran die drei Frauenrollen hervorragend verkörperte. Die perlenden Koloraturen der Olympia wurden von ihr locker und flexibel bis in die höchsten Höhen hinauf gemeistert. Die Antonia stattete sie mit herrlich gefühlvollen Tönen aus und ließ es als Giulietta auch an einer gehörigen Prise vokaler Erotik nicht fehlen.'
Der Opernfreund
'Wie ein Model auf dem Laufsteg präsentiert sich Olympia mit ihrem extremen Schlitz im Kleid, der so gewagt ist wie ihre gesanglichen Leistungen. Tatiana Larina zeigt sich dabei als flink beweglicher Sopran, treffsicher bei all den außerordentlichen Intervallsprüngen. Die schlanke Frau mit der fülligen roten Haarmähne stellt sich in Pose und trällert mit klarer Stimme zierliche Worte. Das verführt. ..In der Premierenbesetzung gab Tatiana Larina alle drei Frauenrollen der Oper, so dass sie als die kränkelnde Sängerin Antonia im zweiten Akt auch ihre stimmlich einfühlsame Seite unter Beweis stellen konnte sowie im dritten Akt als Kurtisane Giulietta ihre klangliche Fülle.'
Pforzheimer Zeitung
'Da fügt es sich ideal, dass in der Premiere alle drei Figuren von Tatiana Larina gesungen wurden, eine immense singartistische Herausforderung, die von der georgischen Sopranistin hervorragend gelöst wurde: glitzernd, nadelspitz in den Koloraturen der Olympia, mit flutender Mittellage für die Antonia und girrend als Giulietta'.
Badische Neueste Nachrichten
'In der Premiere war es Tatiana Larina, die mit ihrem strahlenden Koloratursopran stimmlich in allen drei Rollen brillierte...'
Leonberger Kreiszeitung
Theater Pforzheim - Cosi fan tutte - FIORDILIGO - November 2013
'...exzellent: Tatiana Larina als Fiordiligi mit glanzvollem Timbre, das auch in den tieferen Mezzo-Lagen glutvoll leuchtet.'
Pforzheimer Zeitung
Internationales Musikfestival Gut Immling - Lucia di Lammermoor - LUCIA
'Die grandios singende und bezaubernd spielende Tatjana Larina als Lucia meistert die herausfordernde Partie bravourös und auf berührende Weise.'
Stefan Ackermann - Klassik Heute
La Traviata - VIOLETTA - Landestheater Vorarlberg - Februar 2013
'Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.'
Vorarlberg Online
' Die Georgierin Tatjana Larina in der Titelrolle ist eine Idealbesetzung, in jeder Phase ihrer Wandlung glaubwürdig: als kokett Lebenslustige, als Geliebte, die ohne Scheu im „Nahkampf“ mit ihrem Alfredo zur Sache geht, als Zornige, die sich gegen die Übermacht auflehnt, als Sterbende mit dem Aufgebot der letzten Kräfte. Dabei erfüllt sie in höchstem Maß auch die stimmlichen Anforderungen dieser Partie, setzt ihre Koloraturen und Spitzentöne glänzend und ohne Makel, verfügt auch über ein wunderbar kultiviertes Piano.'
Kulturzeitschrift
'Das Ensemble rund um die exzellente Tatiana Larina in der Titelpartie tut sein Bestes, reicht jedoch nicht immer an die Protagonistin heran.'
Der Standard
Don Giovanni - ZERLINA - Eutiner Festspiele - August 2011
“...der künstlerische Ansatz mit einem bunten Mix herausragend schöner Stimmen ist an diesem Abend auf jeden Fall eindrucksvoll und erinnert an einstige Erfolge auf Eutins „Grünem Hügel"....Kinga Dobay als Donna Elvira und Tatiana Larina als Zerlina bieten Schöngesang vom Feinsten und sind überaus spielfreudig.“
Der neue Merker
 
 
 
SZENENFOTOS
Südostbayerische Städtetheater Passau/Landshut - La Straniera - ADELAIDE
 
Südostbayerische Städtetheater Passau/Landshut - La Straniera - ADELAIDE
 
Internationales Musikfestival Gut Immling - Hoffmanns Erzählungen - GIULIETTA
Foto Nicole Richter
 
Internationales Musikfestival Gut Immling - Hoffmanns Erzählungen - ANTONIA
Foto Nicole Richter
 
Theater Pforzheim - GRÄFIN MARITZA - Dezember 2013
 
Internationales Musikfestival Gut Immling - Lucia di Lammermoor - LUCIA
 
Internationales Musikfestival Gut Immling - Lucia di Lammermoor - LUCIA
 
Landestheater Vorarlberg - La Traviata - VIOLETTA
 
Landestheater Vorarlberg - La Traviata - VIOLETTA
 
Theater Pforzheim - Manon Lescaut - MANON
 
Theater Pforzheim - Manon Lescaut - MANON
 
Theater Pforzheim - Manon Lescaut - MANON
 
Eutiner Festspiele - Don Giovanni - ZERLINA