Helena KÖHNE  Mezzosopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Wunderbar scharf gezeichnet ist die Adelaide als ihre späte Erotik entdeckende Schwiegermutter in spe, die ihre potenziellen Schwiegersöhne am liebsten erst mal selbst auf ihre Manneskraft hin testen würde. Helena Köhne liefert mit sattem, stimm-und charakterisierungsstarkem Alt ein sängerdarstellerisch prägnantes Profil.
Opernwelt 2/2018 Peter Krause

Gastengagements führten die Altistin zuletzt als ALTE BURIJA in Jenufa an die Opéra Dijon , als BIANCA in Rape of Lucretia an die Oper Köln, als ADELAIDE in Arabella an die Oper Kiel, als WESENERS MUTTER in Die Soldaten an die Staatsoper Nürnberg und zu den Maifestspielen Wiesbaden, als AMME in Boris Godunov und ANNINA an das Staatstheater Wiesbaden und die 3. DAME in Die Zauberflöte sang sie in der Inszenierung von Barrie Kosky am Gran Teatre del Liceu, Barcelona.

Helena Köhne studierte am Hamburger Konservatorium bei Klaus Bülow und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jutta Schlegel Gesang. Im Sommer 2003 legte Sie Ihr Diplom ab und wurde danach von Ruthild Engert künstlerisch betreut.

Die Sängerin war Stipendiatin der Walter Kaminski Stiftung und Halbfinalistin des Bundeswettbewerbes Gesang sowie Preisträgerin des Hanns Eisler Wettbewerbes für Interpretation zeitgenössischer Musik in der ‚ein Frau‘ - Oper SWAP von Nicolai Zinke.

An der internationalen Bach Akademie (Ltg. Helmut Rilling) nahm Sie bei Ingeborg Danz ebenso teil wie an szenischen Workshops mit Vera Nemirova an der Akademie der Künste in Berlin.

Eine rege Konzerttätigkeit führte HELENA KÖHNE mit Werken wie dem Weihnachtsoratorium, dem Mozart-Requiem, dem Schumann Requiem, Frank Martins ‚In Terra Pax‘, verschiedenen Passionen in die Berliner Philharmonie, die Musikhalle Hamburg, die Oetkerhalle Bielefeld uvm.

‚Die Palme indes gebührte der Altistin Helena Köhne für das mit fesselnder erzählerischer Ausdruckskraft erfüllte ausladende Christus-Bild des 3. Teils.‘ Neue Westfälische

‚…allen voran Helena Köhne. Die Altistin beschwor im dritten Teil mit schillernder stimmlicher Farbgebung und intensiver Einfühlung das Bild des geopferten Jesu.‘ Westfalenblatt

Mit Opern- und Operettenpartien ihres Fachs gastierte die Sängerin u.a. an der Neuköllner Oper und den Theatern in Brandenburg, Freiburg und Kassel sowie beim Opernfestival „ Oper Oder Spree“.

Hier sang sie mit großem Erfolg u.a. die CZIPRA, die PALMATICA, die 3. DAME, die LUCILLA in Rossinis „La scala di seta“, die FORTUNATA in Madernas Satyricon ebenso, wie die ULRICA im Maskenball.

2012 war Helena Köhne als MUTTER in der Braunfels Oper Die Verkündigung am Pfalztheater Kaiserslautern und als FILIPJEWNA in Eugen Onegin am Theater Görlitz engagiert.
2012 bis 2014 war sie als ADELAIDE in Arabella und MARTHE SCHWERTLEIN in Faust am Nationaltheater Weimar sowie in Mahlers 8. Sinfonie in der Berliner Philharmonie zu erleben.
Die ALTE BURYA in Jenůfa verkörperte sie am Theater Görlitz und am Staatstheater Oldenburg war sie als FILIPJEWNA in Eugen Onegin erfolgreich. Als ADELAIDE im Vogelhändler begeisterte sie bei den Eutiner Festspielen.

Künftige Verpflichtungen führen sie u.a. als ALTE BURYJA an die Oper von Caen, das Pfalztheater Kaiserslautern und als ERDA in Rheingold und Siegfried an das Staatstheater Wiesbaden.

 

 
 
 
 
KRITIKEN
 
Opéra de Dijon – Jenufa – ALTE BURYA
Erwähnenswert ist auch Helena Köhne mit ihrer lebhaften Interpretation.
Concertonet
www.concertonet.com
Bei den kleineren Rollen ist es Helena Köhne als die Großmutter, die mit ihrer prächtigen Alto Stimme besonders hervorsticht.
ClassiqueNews
www.classiquenews.com
Die Altistin Helena Köhne gibt eine hervorragende Interpretation der Ältesten: Ihr Körperbau, ihr Vorgehen, ihre Wörter und ihr Gesang sind echt. Dementsprechend sind ihre 3 Auftritte eine Bereicherung.
ForumOpera
www.forumopera.com
Oper Kiel - Arabella - ADELAIDE
Wunderbar scharf gezeichnet ist die Adelaide als ihre späte Erotik entdeckende Schwiegermutter in spe, die ihre potenziellen Schwiegersöhne am liebsten erst mal selbst auf ihre Manneskraft hin testen würde. Helena Köhne liefert mit sattem, stimm-und charakterisierungsstarkem Alt ein sängerdarstellerisch prägnantes Profil.
Opernwelt 2/2018 Peter Krause
Staatstheater Wiesbaden - Boris Godunov - AMME
'Ihnen zur Seite steht der dunkle Alt von Helena Köhne.'
Der neue Merker
www.der-neue-merker.eu
'...währenddessen als matronenhafte Amme Helena Köhne im pastosen Altregister auftrumpfte.'
Der neue Merker
www.der-neue-merker.eu
Staatstheater Wiesbaden - La Traviata - ANNINA
'Als Annina überzeugte mit profundem Stimmmaterial Helena Köhne.'
Der Opernfreund
www.deropernfreund.de
Theater Görlitz - Jenufa - ALTE BURYJA - April 2014
'Überragend dabei die Gestaltungskraft der Solisten, als alte Buryja Helena Köhne.'
Sächsiche Zeitung - April 2014
'...in den weiteren Rollen gefielen vor allem die den ersten Akt mit prägenden Helena Köhne als Großmutter Buryja (satte Altstimme mit vorbildlicher Phrasierung)'
Sven Köhler
Arabella - ADELAIDE - Nationaltheater Weimar
'Helena Köhne als seine Frau überzeugte mit Klangschönheit und ebenfalls guter Darstellung'
Klaus Billand, Der neue Merker
 
 
 
SZENENFOTOS
Opßera de Dijon - Jenufa – ALTE BURYA
(crédit photos Opéra de Dijon © Gilles Abegg)
 
Opßera de Dijon - Jenufa – ALTE BURYA
(crédit photos Opéra de Dijon © Gilles Abegg)
 
Oper Kiel - Arabella - ADELAIDE
 
Eutiner Festspiele - Der Vogelhändler - ADELAIDE
 
Eutiner Festspiele - Der Vogelhändler - ADELAIDE
 
Eutiner Festspiele - Der Vogelhändler - ADELAIDE
 
Theater Görlitz - Jenufa - ALTE BURYA
 
Staatstheater Oldenburg - Eugen Onegin - FILIPJEWNA
 
Nationaltheater Weimar - Falstaff
Foto Erhard Driesel
 
Nationaltheater Weimar - Falstaff
Foto Erhard Driesel