Anna-Maria KALESIDIS   Sopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Theaterpreis ‚Der goldene Schikaneder 2018‘ als beste weibliche Hauptrolle für ihre Interpretation der RUSALKA am Tiroler

‚Anna-Maria Kalesidis bewältigt die als Killerpartie verschriene Rolle mit Bravour.‘ schreibt Die Deutsche Bühne im Herbst 2015 über ihr Debut als ABIGAILLE in Nabucco am Theater Pforzheim. Mit dieser Rolle war sie 2016/17 auch am Theater Würzburg und 17/18 am Theater Ulm erfolgreich. 2017 debutierte sie mit großem Erfolg als ABIGAILLE an der Oper Leipzig und ist für 2019 re-engagiert.

Ihre Ausbildung erhielt Anna-Maria am Staatlichen Konservatorium ‚Rimsky –Korsakov‘ in St. Petersburg. Von 2009 bis 2012 absolvierte sie ein Aufbaustudium mit Schwerpunkt Oper an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Meisterkurse führten sie zu Prof. Harald Stamm, Prof. Stelia (Hochschule Mailand), Ks. Deborah Polaski, Ks. Brigitte Fassbaender, Alexandrina Milcheva.

In der Folge war Anna-Maria Kalesidis Finalistin beim 17. Internationalen Gesangswettbewerb FERRUCCIO TAGLIAVINI, beim „22 nd International singing competition Clermont- Ferrand“, Frankreich, sowie Semifinalistin beim Internationalen Gesang Wettbewerb „Competizione dell´ Opera“, Dresden 2010. Sie gewann 2013 den 1. Preis beim Internationalen Musik Festival "Komitas" (Prötzel, Deutschland), 2010 den 2. Preis beim Internationalen Gesang Wettbewerb (Vrable - Slovakai) sowie den 1. Preis beim Internationalen Festival- Dobrice/Albena Wettbewerb in Bulgarien.

Seit 2006 ist sie regelmäßig in ihrer Heimat St. Petersburg für verschiedene Rollen eingeladen. So debutierte sie hier als MUSETTA in „La Boheme“, TATIANA in “Eugen Onegin”, MARFA in “Die Zarenbraut” von Rimsky-Korsakow, IOLANTA, CONTESSA in Le Nozze di Figaro, DONNA ANNA in Don Giovanni, LIU in „Turandot“, GIULIETTA in „I Capuleti e i Montecchi“, NEDDA in I Pagliacci.

In der Saison 2012-2013 war sie die EMMA in „Chowanschtschina“ in der Inszenierung von Andrea Moses am Nationaltheater Weimar und die CLEONILLA in „Ottone in villa“ in der Konzerthalle Frankfurt-Oder. Mit Karsten Wiegand und Nicholas Milton erarbeitete sie die FIORDILIGI für halbkonzertante Aufführungen mit der Jenaer Philharmonie, am Staatstheater Oldenburg verkörperte sie die TATIANA in Eugen Onegin. Außerdem sang die junge Sopranistin die FÜRSTIN OLGA in J. Matthison "Boris Godunov" bei der Aufführung in Hamburg. Weitere Auftritte mit derselben Rolle war sie in Moskau und St. Petersburg zu erleben. 2010 wurde von dieser Produktion eine DVD veröffentlicht.

Konzertauftritte führten Anna-Maria Kalesidis u.a. nach Armenien, Deutschland, China und Russland. Regelmäßig konzertiert sie mit der Jenaer Philharmonie. Sie sang u.a. Wagners Wesendonck Lieder, Strauss‘ Vier letzte Lieder, Les nuits d´ete“ von H. Berlioz sowie Lieder und Arien von Brahms, Schumann, Rachmaninoff, uvm.

In der Saison 2016/17 begeisterte Anna-Maria Kalesidis als RUSALKA in einer Neuproduktion von Dvoraks gleichnamiger Oper am Tiroler Landestheater Innsbruck. Für ihre Interpretation der Titelrolle wurde sie für den Österreichischen Theaterpreis ‚Der Goldene Schikaneder‘ 2018 nominiert. In der Uraufführung ‚La Signora Doria‘ war Anna-Maria Kalesidis im Sommer 2017 mit Ausschnitten aus Puccini-Opern am Volkstheater Rostock zu erleben. 2018 beeindruckte sie als KATJA KABANOVA am Theater Freiburg.

Als DONNA ANNA in Don Giovanni und MICAELA in Carmen kehrt sie 2018/19 an das Landestheater Innsbruck zurück.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Theater Freiburg – KATJA KABANOVA
Die Oper von Frauenliebe und -leid hat in Anna-Maria Kalesidis eine formidable Interpretin: eine Lyrische, beinahe noch ein Mädchensopran, der indes zu großen, dabei nie ‚dick‘ klingenden dramatischen Gefühlsausbrüchen in der Lage ist.
Opernwelt 3/2018 Heinz W. Koch
Unumstrittener Star des Abends ist jedenfalls die russische Sopranistin Anna-Maria Kalesidis als Katja, einerseits schon wegen der Leistung, praktisch den ganzen Abend durchzusingen, anderseits wegen ihres dramatischen Soprans und nicht zuletzt wegen ihres mitreißenden Spiels: Ihr sich steigernder Wahnsinn , ihre Verzweiflung über Boris Versetzung und vor allem ihr Ausbruch während des Gewitters, wo sie ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter ihre Affäre gesteht, wo das Gewitter eigentlich aus ihr herausbricht, werden uns Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben.
Der neue Merker 2/2018 Alice Matheson
Mit ihrem polarisierenden Spiel löst Sopranistin Anna-Maria Kalesidis tosende Begeisterungsstürme beim Publikum aus. In beigem Mantel und grauem Rock entspricht ihr Aussehen der landschaftlichen und emotionalen Tristesse, in der sie sich befindet. Doch sie entfaltet eine solche Ausdruckskraft, kiekst vor Wahnsinn in der einen Sekunde und schluchzt vor Schrecken in der nächsten, dass sie nichts weiter als ihre Stimme braucht, um sich von ihrer Umgebung und den anderen Figuren abzuheben. Paukenschläge dröhnen, als sie unter Stroboskopblitzen zuckend zusammenbricht.
Klassik begeistert
www.klassik-begeistert.de
Theater Würzburg - Nabucco - ABIGAILLE
Anna Maria Kalesidis überraschte als Abigail mit einem kraftvollen, runden, in Höhe und Tiefe stets sicheren Sopran.
ORPHEUS, Mai/Juni 2017 - Renate Freyeisen
Anna-Maria Kalesidis bewältigt die schwierige Rolle der Abigail mit Bravour. In ihrer facettenreichen Interpretation lässt sie hinter der Maske der nach Macht Lüsternden immer auch die vom Leben und der Liebe enttäuschte Frau durchscheinen.
Opernglas 3/2017 - J. Gahre
Anna- Maria Kalesidis ist eine Abigaille mit lupenreiner, strahlender Höhe und beängstigendem Furor.
Mainpost
www.mainpost.de
Landestheater Innsbruck - RUSALKA
Die Seele dieser Produktion hieß erneut Anna-Maria Kalesidis. Die junge Sopranistin aus St. Petersburg identifizierte sich vollkommen mit Thilo Reinhardts schlüssigem Regiekonzept (und der großartigen Bühnenkonstruktion von Paul Zoller) und beglückte das Publikum mit ihrem herrlich aufblühenden, ans Herz gehenden Edelsopran. Kein Wunder, dass sie wie auch ihre musikalischen Mitstreiter vom vollen Haus mit lang anhaltenden, jubelnden Ovationen bedachte wurde.
www.der-neue-merker.eu
Auf der Bühne agierte eine Sängerschar, die hohen intenationalen Ansprüchen gerecht werden kann. Die junge, zerbrechlich wirkende Anna-Maria Kalesidis berührt zutiefst als von Sehnsüchten und Hoffnungen getriebene, mit einer Gehbehinderung lebende Titelheldin. Ihr zauberhaft timbrierter, mit einem Touch von Melancholie versehener Sopran bewältigt die lyrischen wie auch die dramatischen Szenen (3. Akt) mühelos.
www.der-neue-merker.eu
Anna-Maria Kalesidis ist eine wirklich mädchenhafte Rusalka, erwachend und träumend, zuletzt gereift, ihren Sopran verströmend.
www.tt.com
Stadthalle Tuttlingen - Nabucco - ABIGAILLE
'... Abigaille (brillant gesungen und gespielt von der russischen Sopranistin Anna-Maria Kalesidis...'
Schwäbische.de
www.m.schwaebische.de
Theater Pforzheim - Die Krönung der Poppea - POPPEA
Hier – im berührenden Schlussduett „Pur ti miro“ – wechselt die Sprache – ohne schlüssigen Grund – ins Italienische und Anna-Maria Kalesidis setzt zusammen mit Johannes Strauß als Nero einen ordentlichen Schlusspunkt unter eine insgesamt beachtliche Gesangsleistung des neuen Ensembles.
Pforzheimer Zeitung
Theater Pforzheim - Nabucco - ABIGAILLE
Von ungeheurer Kraft der Bass von Ivan Krutikov als König von Babylon, strahlend der Sopran von Anna-Maria Kalesidis als Abigail, die als Tochter Nabuccos mit einer Sklavin nur zweifelhafte Rechte als Thronerbin hat, sich aber brutal durchsetzen will – wie großartig spielt sie ihre Rolle als zurückgewiesene Liebende und machthungrige einstige Sklavin, und wie ausdrucksvoll ihr Mienenspiel, als sie das Dokument über ihre Herkunft in Händen hält.
Schwarzwälder Bote
www.schwarzwaelder-bote.de
In der Rolle der Abigaille glänzte Anna-Maria Kalesidis mit ausdrucksstarkem Spiel und gesanglicher Brillanz.
Südkurier
www.suedkurier.de
Anna-Maria Kalesidis meistert die schwierigen Partien seiner machtgeilen Stieftochter Abigaille mit Bravour.
Baden Online
www.bo.de
Darstellerisch ganz groß zeigte sich Anna-Maria Kalesidis in der facettenreichen Aufzeigung der verschiedenen Befindlichkeiten der Abigail. Ihre extreme Machtgier, aber auch die große Verlustangst hat sie hervorragend vermittelt. Auch gesanglich war sie mit ihrem durch sämtliche Register gut fokussierten, flexiblen und koloraturgewandten Sopran sehr überzeugend.
Der Opernfreund
www.deropernfreund.de
Mit dramatisch-expressivem Sopran und intensivem Spiel wurde Anna-Maria Kalesidis ihrer Aufgabe als Abigail gerecht.
Mühlacker Tagblatt

'Glanzlichter setzen neue Vokalsolisten des Ensembles, da hat Pforzheim gut eingekauft. An die Spitze einer durch Intrigen vergifteten Dreiecks-Liebesgeschichte setzt sich die machtgeile Abigail, Bastard-Tochter Nabuccos. Anna-Maria Kalesidis bewältigt die als Killerpartie verschriene Rolle mit Bravour. Ihr Mezzosopran kommt besonders gut in den Kantilenen ihrer Auftritte zur Geltung. Ihre Belcanto-Szene, das melancholische Erinnerungslied an bessere Zeiten („Anch'io dischiuso un giorno“ / Auch ich öffnete einst mein Herz) ist große Oper. In höchster Erregung ausgeformte Koloraturen meistert die Solistin mit Geschick und ist eine Sänger-Darstellerin, die rasen, toben und Rache schreien kann.'

Die Deutsche Bühne
www.die-deutsche-buehne.de
Die Abigail von Anna-Maria Kalesidis wird facettenreich in ihrer Machtgier, aber auch ihrer von Sadismus überspielten Schwäche gezeigt. Die Sopranistin stellt sich den immensen Anforderungen der Partie ansprechend, mit überzeugend-virtuosen Koloraturen und differenziertem Ausdruck.
Badische Neueste Nachrichten
Staatstheater Oldenburg - Eugen Onegin - TATIANA
Als Tatjana überzeugte die russische Sopranistin Maria Kalesidis ohne Einschränkungen. Ihr kraftvoller Sopran wurde bruchlos durch alle Register geführt und konnte die emotionalen Erschütterungen des jungen Mädchens vermitteln.
Weser Kurier
www.weser-kurier.de
Bei Gastsängerin Maria Kalesidis fasziniert ihr facettenreicher Sopran und die Begabung, Tatjana als gereifte Frau im Timbre vom verletzlichen Jungmädchen abzusetzen.
NZW Online
www.nwzonline.de
Die Oldenburger Inszenierung von Julia Hölscher setzt dabei voll auf die Präsenz von Maria Kalesidis. Denn ihrer Tatjana gehört vor allem in der ersten Hälfte, bis zum Eklat auf dem Ball, ganz eindeutig die Bühne. Zum einen wortwörtlich, denn bis auf einen kurzen Augenblick verlässt sie in der ersten Hälfte die Szenerie nicht einmal, zum anderen stimmlich und darstellerisch.
Kreiszeitung
www.kreiszeitung.de
Maria Kalesidis kann mit klarer, melodiös geführter Stimme ebenso leidenschaftlich wie innig, aber auch mit Festigkeit ausdrucksvolle Akzente setzen, die Ansätze zur späteren willensstarken Eigenständigkeit dieses Mädchens deutlich werden lassen.
Theater im Visier
berliner-theaterkritiken.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Theater Würzburg - Nabucco - ABIGAILLE
 
Landestheater Innsbruck - RUSALKA
 
Landestheater Innsbruck - RUSALKA
 
Theatrer Pforzheim - Nabucco - ABIGAILLE
 
Theater Pforzheim - Die Krönung der Poppea - POPPEA
 
Theater Pforzheim - Die Krönung der Poppea - POPPEA
 
Staatstheater Oldenburg - Eugen Onegin - TATIANA
 
Staatstheater Oldenburg - Eugen Onegin - TATIANA
 
 
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