Elissa HUBER Sopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Im Herbst 2016 gewann Elissa Huber den 3. Preis im Hauptwettbewerb des BUNDES WETTBEWERB GESANG sowie den Preis des Deutschen Bühnenvereins für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition.

Im September 2016 gab sie ihr Rollendebüt als Erste Dame in der ZAUBERFLÖTE unter der Regie von Peter Stein und der musikalischen Leitung von Adam Fischer am Teatro alla Scala di Milano. Bis dahin war sie im Rahmen des Opernstudios Accademia della Scala in der ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER in der Inszenierung von Ulrich Peters als Erste Dame, sowie als Papagena zu erleben und übernahm u.a. kleine Rollen wie die der "La Chouette" in Ravels L'ENFANT ET LES SORTILEGES unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski und Laurent Pelly.

Elissa Huber stammt aus Mosbach (Baden) und hatte schon früh Berührung mit Musik und darstellender Kunst. Zunächst nahm sie Gesangsunterricht im privaten Rahmen bei Anne McGuire in Freiburg im Breisgau. Schon im Alter von 16 Jahren wurde sie beim Wettbewerb JUGEND MUSIZIERT auf Bundesebene mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Im September 2006 begann sie ihr Studium in Gesang bei Celia Lombardi-Jeffreys an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Sie wurde Preisträgerin bei dem Wettbewerb JUGEND KULTURELL der Hypovereinsbank. Darüber hinaus wurde sie Finalistin beim österreichischen Musiktheater-Wettbewerb MUT in Klagenfurt.

Konzerte sang sie im Prinzregententheater und der Philharmonie am Gasteig München mit den Münchner Symphonikern und dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Ihr Bühnendebüt hatte Elissa Huber im Musical RENT im Frühjahr 2010 als Maureen Johnson im Deutschen Theaters München. Die Esther/Daisy in FLETSCH verkörperte sie in Memmingen, die Anita in Leonard Bernsteins WEST SIDE STORY im Akadamietheater München.

Bei der deutschen Erstaufführung im November 2010 von SISTER ACT im Operettenhaus Hamburg verkörperte Sie die Rolle der La Rosa. Im Herbst 2011 übernahm sie dann in der Tourneeproduktion des Musicalerfolgs ELISABETH - DIE WAHRE GESCHICHTE DER SISSI den Part der Madame Wolf/Ludovika in der Inszenierung von Harry Kupfer. In Zürich war sie in drei Hauptrollen im Musical ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK unter der musikalischen Leitung von Pepe Lienhard zu erleben.

Nach diesen Erfahrungen im Musical wechselte Elissa Huber inzwischen komplett in das klassische Sopranfach und bereitet derzeit ihr neues Repertoire vor.

Zuletzt war die Sopranistin im Dezember im Konzert Theater Bern als Maria Callas in der Ballett Produktion CALLAS zu hören. Im Frühjahr 2017 ist sie die AGATHE in Freischütz am Theater Hildesheim.

In der Saison 2017/18 debutiert Elissa Huber als DONNA ANNA in Don Giovanni und als MICHAELA in Carmen am Theater Bern, in der Saison 2018/19 ist sie die CZARDASFÜRSTIN an der Volksoper Wien.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Scala di Milano - Die Zauberflöte - ERSTE DAME
... die drei Damen ... waren gesanglich sowie schauspielerisch homogen (auch wenn die erste Dame Elissa Huber, die über eine Stimmer von schöner Qualität verfügt, besondere Aufmerksamkeit verdent)...
Operaclick
Tagesspiegel 29.11.2016 Udo Badelt - Kritik Finalkonzert Bundeswettbewerb Gesang in der Staatsoper im Schillertheater am 28.11.2016
...Aber der Hauptpreis hätte doch einer anderen gebührt. Elissa Huber ist als Louise in Charpentiers gleichnamiger Oper überwältigend wahrhaftig und schlicht großartig. Weil sie Louises Freude über die Liebe in ihrer großen Arie ?Depuis le jour" wirklich zu empfinden scheint. Weil die Höhe nicht aufhören will zu strömen. Weil sie aus einem beeindruckenden Volumen schöpft. Und dabei im mondlichtglitzernden, schlangenlangen Kleid eine klasse Figur macht. ... Der dritte Platz ist unerwartet wenig für sie. Liegt es daran, dass sie zuvor schon für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition ausgezeichnet wurde?.... Diesen Sonderpreis hat sie jedenfalls absolut zu Recht bekommen. Dass demonstriert Elissa Huber in drei kurzen, viel zu kurzen Liedern von Aribert Reimann. Wie diese extrem kleinteilige Musik in fast jedem Takt umschlägt und metamorphisiert, wie sich Huber in die Takte hineinstürzt: spektakulär. ...
rbb Radiobeitrag Oliver Kranz 29.11.2016 Kritik Finalkonzert Bundeswettbewerb Gesang in der Staatsoper im Schillertheater am 28.11.2016