Alexander GELLER Tenor
 
  BIOGRAPHIE  

 

"...leichte Höhen, geschmeidige Eleganz..."
Im Frühjahr 2017 beeindruckte ALEXANDER GELLER als MAX in Der Freischütz am Theater Heidelberg.

‚Alexander Geller, schmal und aufgeschossen, dabei stimmlich mit einem Reichtum an Farben, Nuancen und Expressionen, der das scheinbar dumpf Getriebene der pointierten Darstellung faszinierende zu kompensieren vermag. Nur mit einem derart konzentrierten in jedem Handlungszug evokativ präsenten Akteur konnte das radikale Konzept der Regisseurin überzeugend realisiert werden.‘
Opernwelt 5/2017 - Hans-Klaus Jungheinrich

In der Spielzeit 2016/17 war er hier schon als ERIK in in Der Fliegende Holländer erfolgreich und begeisterte als MR X in Die Zirkusprinzessin bei seinem Öesterreichdebut an der Oper Graz.
Gastengagements führten Alexander Geller zuletzt an das Pfalztheater Kaiserslautern als JONTEK in Halker, als SYMON in Der Bettelstudent an das Theater Magdeburg. An der Deutschen Oper Berlin sprang er als FERNANDO für den erkrankten Kollegen in die Generalprobe von LA FAVORITA ein.
Mit dieser Partie war er zuvor auch am Staatshteater Cottbus erfolgreich, wo er im Festengagement in Rollen wie dem ALFREDO in La Traviata, dem RITTER HUGO in Undine, dem RUGGIERO in Alcina , GRAF TASSILO in Gräfin Mariza oder den BELMONTE in Die Entführung aus dem Serail. Am Opernhaus Zürich war er Cover für Jonas Kaufmann als KÖNIGSSOHN in Engelbert Humperdincks Königskindern.

Von 2010 bis 2014 war Alexander Geller Ensemblemitglied am Landestheater Mecklenburg, wo er u.a. den RODOLFO, den DUCA DI MANTOVA , SOU-CHONG, FENTON in Die lustigen Weiber von Windsor, den 1. GEHARNISCHTEN sowie den 1. FREMDEN in Der Vetter aus Dingsda verkörperte. In Produktionen von Christoph Hagel sang der gut aussehende Tenor u.a. im Berliner Bode-Museum die Titelpartien in La Clemenza di TITO und ORFEO ed Euridice sowie in Apollo und Hyacinth und FERRANDO in Cosi fan tutte.
Seine musikalische Ausbildung erhielt Alexander Geller zunächst bei Evelyn Dalberg, Stefan Adam und Otto Hieronimi. Später erhielt er Unterricht bei Ralf Willershäuser und Michael Rhodes. Meisterkurse führten ihn zu Monika Pick-Hieronimi, Ivan Anguélov und Ludwig Baumann. Erste Konzertverpflichtungen führten ihn zum Verbier-Festival sowie in das Salzburger Festspielhaus unter dem Dirigat von Wolfgang Seeliger. Den ODOARDO in Ariodante sang Alexander Geller bei den Händelfestpielen Halle.
Erste Engagements führten ihn als TASSILO in Kalmans Gräfin Mariza, als ZAREWITSCH in Léhars gleich-namiger Operette, als PRINZ STERNSCHNUPPE in Frau Luna sowie als VITEK in Janaceks Die Sache Makropoulos und als CHEVALIER in Poulencs Dialogue des Carmélites an das Theater Gera-Altenburg.

Alexander Geller ist Finalist des 7. Internationalen Gesangswettbewerbes für Wagner-Stimmen 2012 in Karlsruhe sowie Halbfinalist des 51. Francisco-Vinas-Gesangswettbewerbs 2014

Im Frühjahr 2017 verkörperte Alexander Geller den ARNDT in Korngolds Oper Der Ring des Polykrates.

In der Saison 2017/18 kehrt er an die Oper Graz als CARAMELLO in Eine Nacht in Venedig zurück, singt den ERIK in Der Fliegende Holländer am Theater Hof, Gala-Konzerte mit der Vogtlandphilharmonie und den Thüringer Symphonikern. Im Sommer 2018 ist er der TASSILO in Gräfin Mariza bei den Seefestspielen Mörbisch.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Theater Hof - Der Fliegende Holländer - ERIK
Alexander Geller als Erik macht keinen Hehl daraus, dass er zu den jungen Wagner-Nachwuchs-Sängern gehört...
Opernglas 11/2017 D. HIrschel
Da wird Erik, der Jäger, zum Glücksfall ‚Welch holder Klang im nächtlichen Gewühl‘: Unmittelbare Bewegtheit, innere wie äußere, bringt der heißblütige Alexander Geller ins sonst sparsame Spiel, mit einem unbelasteten Krafttenor, der wohl auch ein Festspielhaus füllen könnte. Indem er Senta tätlich bedrängt, werden der rohe Erik und Gellers exzellene Stimme Teil des ‚Vernichtungsschlags, durch den die Welt zusammenbricht‘.
Frankenpost, Michael Thumser, September 2017
Daneben steht der Erik des Alexander Geller: eine erstaunliche, kräftige wie lyrische Stimme, eine Gestaltung ersten Ranges, die den anderen Außenseiter innerhalb der maritimen Gesellschaft zur dritten, tragischen Hauptfigur macht – er ist es ja, inmitten der Dreiergeschichte, schon von der dramaturgischen Anlage her. Nur sieht und hört man es selten so deutlich wie in dieser Aufführung.
Der Opernfreund, Frank Piontek, Oktober 2017
Stadttheater Heidelberg – Der Ring des Polykrates - ARNDT
In dem formidablen Tenor von Alexander Geller (Kapellmeister Arndt)…fanden sie ihre idealen Interpreten.
Opernglas 7/8, 2017
Theater Heidelberg - Der Freischütz - MAX
Alexander Geller, schmal und aufgeschossen, dabei stimmlich mit einem Reichtum an Farben, Nuancen und Expressionen, der das scheinbar dumpf Getriebene der pointierten Darstellung faszinierende zu kompensieren vermag. Nur mit einem derart konzentrierten in jedem Handlungszug evokativ präsenten Akteur konnte das radikale Konzept der Regisseurin überzeugend realisiert werden.
Opernwelt 5/2017 - Hans-Klaus Jungheinrich
Alexander Geller singt und spielt den Max ausgezeichnet mit viel tenoralem Ausdruck.
Mannheimer Morgen
www.morgenweb.com
Als jugendlich dramatischer Tenor ist Alexander Geller auf dem besten Weg zum Heldentenor, da er sein wohlklingendes Tmbre bereits mit Stimmwucht paaren kann.
Der neue Merker
www.der-neue-merker.eu
Oper Graz - Die Zirkuspinzessin - Mister X
'Die 'Zwei Märchenaugen' besang Alexander Geller als Mister X verschwenderisch und bombensicher, lediglich mit dem Schmelz in der Stimme hätte er für meinen Geschmack noch ein bisschen großzügiger umgehen dürfen. Aber das ist ein winziger Einwand angesichts der klugen Phrasierungen und des warmen Timbres, das seine Stimme sowohl in der vollen Mittellage als auch in der sauberen Höhe auszeichnete.'
Bachtrack
www.bachtrack.com
'Alexander Geller gab einen geschmeidig-gefährlichen Mister X, dem man seine Vergangenheit als Fürst und Offizier auch im Zorro-Kostüm noch anmerkte und der mit hellem, geschmeidigem Tenor aufwarten konnte.'
Tiroler Tageszeitung
www.tt.com
'Alexander Geller als Mister X/ Prinz Korossow/ Fürst Fedja Palinski ist der gefallene Held, der einem an diesem Abend viel Freude und süßes Leid beschert. Mit seinem schillernden, glasklaren Tenor begeistert er den ganzen Abend lang'.
Der neue Merker
www.der-neue-merker.de
''Dazu gesellte sich noch ein Ensemble, wie es erlesener kaum sein könnte. Eine bessere Besetzung für die anspruchsvolle Rolle des Mr. X als Alexander Geller ist kaum vorstellbar. Er besitzt einen hell timbrierten Tenor, der aber über genügend Metall in der Stimme verfügt, höhensicher ist und vor allem den für Operetten unbedingt notwendigen Schmelz mitbringt. Schon nach seiner fulminant vorgetragenen Auftrittsarie („Zwei Märchenaugen“) wurde er vom Publikum zu Recht bejubelt. Dass er darüber hinaus auch noch gut und athletisch aussieht, prädestiniert ihn zusätzlich für den adeligen Zirkusathleten, der hier mit schwarzer Maske und schwarzem Umhang wie Zorro auftritt. In Heidelberg wird der deutsche Tenor in dieser Saison den Max im „Freischütz“, den Erik im „Fliegenden Holländer“ und den Wilhelm Arndt in Korngolds „Ring des Polykrates“ singen. Man muss kein Prophet sein, um diesem Sänger eine große Zukunft vorauszusagen. Ein Tenor, von dem die Wiener Volksoper nur träumen kann.'
Der neue Merker
www.der-neue-merker.de
Theater Kaiserslautern - Halka - JONTEK
„...sondern der junge Tenor Alexander Geller. Seine Verkörperung des Leibeigenen Jontek, eines verzweifelten Verehrers Halkas, ist erschütternd glaubwürdig und sorgt mehr als einmal für die Höhepunkte des Abends.“
SWR 2,
„...und der phantastische Tenor Alexander Geller als Jontek zu den stimmlichen Gewinnern des Abends.“
Die deutsche Bühne
„Sein metallisch klingender Tenor mag nicht jedermann gefallen (mir schon!), passt aber hervorragend zur Rolle und verfügt über tolle Facetten und viel Gefühl.“
Der Opernfreund,
„...gemeinsam mit der Arie ihres Jugendfreundes Jontak (grandios: Alexander Geller)“
Saarbrücker Zeitung
„Stimmlich überragend gab der Tenor Alexander Geller mit metallisch strahlenden Tönen den Jontek.“
Rheinpfalz
„Das eigentliche Pfund aber stellte der junge Tenor Alexander Geller dar. Unprätentiös, mit subtiler Zeichnung des leidenschaftlich liebenden Jontek eroberte er rasch die Herzen des Publikums. Sein hell timbriertes, strahlend geführtes Organ eröffnete ihm alle gesanglichen Facetten, um den Gefühlen freien Lauf zu lassen und den erstaunten Zuhörer mitzureißen. Geller berührte durch die Inbrunst seiner Darstellung und die makellose Führung der in keiner Lage gefährdeten Stimme, dass es nur die reine Freude war.“
Opernglas
„Am meisten überzeugt Alexander Geller als Jontek, der unglücklich in Halka Verliebte: ein lyrischer Tenor, bisher überwiegend im Operettenfach unterwegs, mit flexibler und leichter, mühelos klingender Stimme, von der man noch Großes erwarten darf. „
Opernwelt
„Sympathieträger des Abends war nicht nur wegen seiner Rolle der Tenor Alexander Geller als der Leibeigene Jontek, der Halka schon lange liebt, mit ihr leidet und sie aus ihren sehnsuchtsvollen Träumen in die Realität zurückführen möchte. Mit seinem musikalischen empfinden und seiner sehr gut geführten jugendlichen, schon leicht ins Heldenfach tendierenden Tenorstimme vollbrachte er eine ausgezeichnete, auch vom Publikum am meisten beachtete Leistung und wurde zurecht dafür gefeiert.“
Der neue Merker
Opernhaus Cottbus - La Favorite - FERNAND
Star des Abends war aber zweifellos der junge Tenor Alexander Geller, inzwischen glücklicherweise festes Mitglied des Ensembles, ein echter Spinto-Tenor ohne Fehl und Tadel, ideal für dieses Fach, leichte Höhen, geschmeidige Eleganz
www.kulturradio.de
„ Ganz große Tenor-Überraschung. - Alexander Geller (Fernand) scheint sich in diesen höhenstarken Partien sichtlich wohl zu fühlen. Er besitzt den wundervollen Schmelz und auch die dramatische Attacke in der sicher geführten, an Farbschattierungen reichen Stimme."
Orpheus Magazin, Januar/Februar 2016
Alexander Geller als jugendlicher Held Fernand: strahlende, kraftvoll-leichte Stimme, langer Atem, leuchtende Höhe, lyrische Intensität. Auch darstellerisch der Held des Abends, zum Dahinschmelzen.
Lausitzer Rundschau
www.lr-online.de
Theater Cottbus - La Traviata - ALFRED GERMONT
'Der gut aussehende Tenor Alexander Geller war wunderbar passend besetzt als Alfredo Germont: Er spielte den leicht entflammbaren Jüngling, welcher aus der Provinz in die Großstadt kommt, staunend und naiv, leicht unbeholfen und mit bezauberndem Charme. Seine Erregung über die Begegnung mit der schönen Lebedame Violetta machte er auch stimmlich hörbar.'
maz-online.de
'Alexander Geller, ein höchst glücklicher Zugewinn für das Cottbuser Ensemble, bringt sportive Agilität und vor allem eine "italienische" Tenorstimme mit, wie man sie sich als Zuhörer und als Opernintendant nur erträumen kann, kraftvoll, glänzend, federnd metallisch.'
Lausitzer Rundschau
lr-online.de
'Alexander Geller überzeugt in der Rolle [Alfredo, d. Red.] vor allem als Darsteller eines zärtlich und leidenschaftlich Liebenden. […]'
Märkische Oderzeitung
Theater Cottbus - Gräfin Maritza - TASSILO
'Der am Staatstheater recht neue Tenor Alexander Geller machte eine gute Figur und war der schwierigen Partie des Tassilo gewachsen – Hits wie „Komm Zigan“ oder „Grüß mir mein Wien“ servierte er gradlinig, ...'
RBB
rbb-online.del
'...der Inhaber der zweiten Edelstimme dieses Abends Alexander Geller. Er ist der zwar unglückliche, aber tüchtige Gutsverwalter Belá Törek alias Graf Tassilo, standesstolzer, eleganter Frackträger. Wie wunderbar leicht seine Stimme trägt, höhensicher, wohllautend, nuanciert und sooo traurig seufzend, dass ihn nur noch der Zigeuner mit seiner Geige aussticht.'
Lausitzer Rundschau
lr-online.de
Theater Neustrelitz - Der Graf von Luxemburg
'Noch einmal brilliert er mit seinem Gesang und seiner Ausstrahlung, die insbesondere die Damenwelt regelmäßig in Entzücken versetzt. Verdientermaßen gibt es beim Schlussapplaus Hochrufe auf ihn,...'
Nordkurier
Theater Neustrelitz - Der Konsul - MAGADOFF
'Auf faszinierende Weise gelingt es Alexander Geller, als Zauberer die Tragik magisch aufzubrechen und die Erkenntnis zu vermitteln, dass es gegen Bürokratie keinen Zauber gibt. '
Nordkurier
nordkurier.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Theater Hof - Der Fliegende Holländer - ERIK
 
Theater Hof - Der Fliegende Holländer - ERIK
 
Theater Heidelberg - Der Freischütz - MAX
 
Theater Heidelberg - Der Freischütz - MAX
 
Oper Graz - Die Zirkusprinzessin - Mr. X
 
Theater Neustrelitz - DER ZAREWITSCH
 
Theater Cottbus - La Favorite - FERNAND
 
Theater Cottbus - La Favorite - FERNAND
 
Theater Cottbus - La Favorite - FERNAND
 
Theater Cottbus - Die Entführung aus dem Serail - BELMONTE
 
Theater Cottbus - Die Entführung aus dem Serail - BELMONTE
 
Opernhaus Cottbus - La Favorite - FERNAND
 
Staatstheater Cottbus - La Traviata - ALFREDO
 
Der Graf von Luxemburg
 
Der Konsul - MAGADOFF
 
La Boheme - RODOLFO
 
Gräfin Maritza - TASSILO