Ric FURMAN  Tenor
 
  BIOGRAPHIE  

 

Von der deutschen Presse wegen seiner "brillianten Stimmgewalt" und von der "Seen and heard international" wegen seines "mellifluous tone” gelobt, gehört der junge amerikanische Tenor Ric Furman derzeit zu den interessanten Heldentören der Opernszene.

Internationale Engagements führten ihn zuletzt u.a. als ERIK zu den Wagner-Tagen- Budapest, als BÜRGERMEISTER in Friedenstag und APOLLO in Daphne zum Palast der Künste in Budapest, als SIEGMUND in „Die Walküre“ und ANATOL in „Vanessa“ an das Theater Magdeburg, als BORIS in „Katja Kabanova“ an die Schottische Nationaloper, als SIEGMUND in der Version ‚Ring an einem Abend‘ an das Staatstheater Mainz. 2019/20 war er als BACCHUS in Ariadne am Nationaltheater Weimar, als OSAKA in Iris in Glasgow, als MATTEO in Arabella an der Oper Leipzig sowie in einer Opern-Gala am Bolshoi Theater Minsk erfolgreich.

Nach Abschluss seines Studiums am Konservatorium von Cincinnati und an der Western Illinois Universität, erhielt der Künstler zahlreiche Engagements in romantischen Tenorrollen u.a. in Pittsburgh, Cincinnati, Portland, Brooklyn, Springfield, Mo., Dayton, Indianapolis, Omaha und in New Yorks berühmte Carnegie Hall.
2012 machte Furman sein Debüt als FLORESTAN an der Seattle Opera. Daraufhin wurde er in der folgenden Saison re-engagiert um in Stephen Wadsworths vielbeachtetem Ring Zyklus den FROH zu singen und den SIEGMUND zu covern.
Die Zeitung Opera News rühmte seine „klangschöne“ Interpretation des FROH. Eine live Aufnahme des Seattle “Green Ring” erschien bei AVIE Records.

Ric gewann zahlreiche Gesangswettbewerbe. Zuletzt war er Finalist beim Internationalen Wagner Gesangswettbewerb. Außerdem wurde er von der New York City Wagner Gesellschaft mit dem Ersten Preis ausgezeichnet.

2014 erweiterte der Sänger sein Helden Repertoire mit dem BACCHUS in „Ariadne auf Naxos“ an der Virginia Opera, NARRABOTH in „Salome“ an der Portland Opera und TRISTAN mit Auszügen aus „Tristan und Isolde“ mit dem Sinfonieorchester Anchorage.

Sein erfolgreiches Debüt als ANATOL in „Vanessa“ machte er am Theater Hagen, hier sang er auch den FLORESTAN, am Staatstheater Wiesbaden den ERIK, PINKERTON, KAISER in Frau ohne Schatten, SIEGMUND, POLLIONE oder CAVARADOSSI, am Nationaltheater Weimar den FLORESTAN und den PRINZ in Rusalka am Theater Magdeburg.

Der amerikanische Tenor fühlt sich ebenfalls in der Welt der zeitgenössischen Musik zu Hause. Neben Barbers „Vanessa“, war der Künstler in Hieggies „Dead Man Walking“, in Golijnovs „Ainadamar“, Susas „The Dangerous Lisaisons“, Stravinskys „The Rake’s Process“, sowie in 2 Weltpremieren zu erleben: „Eve’s Odds“ von Bruce Trinkley und „a Stranger’s Tale“ von Curtis Tucker.

Künftige Engagements beinhalten den BORIS in Katja Kabanova am Landestheater Innsbruck, den HOFFMANN in Les Contes d’Hoffmann an der Komischen Oper Berlin und sein Debut als LOHENGRIN am Theater Lübeck.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Oper Leipzig – Arabella – MATTEO
"Ein Gewinn für die Aufführung war das Engagement von Ric Furman für die Rolle des Matteo. Der heldisch veranlagte Tenor stellt keinen Melancholiker auf die Bühne, sondern einen, der durchaus über in gesundes Maß von Selbst Bewusstsein verfügt. Die nicht durchschaubaren Vorgänge im 3. Aufzug müssen jeden zur Verzweiflung treiben. Eben glaubt er, gemeinsam mit Arabella die Nacht seines Lebens erlebt zu haben, begegnet sie ihm mit Kühle und Gleichgültigkeit. Viele Rollenvertreter scheitern immer wieder an der unbequem hohen Tessitura der Partie. Nicht aber Ric Furman, der die Spitzentöne so gestaltet und auskostet, als wären sie die normalste Sache der Welt."
Der neue Merker 03/2020 Christoph Suhr
Hessisches Staatstheater Wiesbaden Fidelio - SIEGMUND
"Richard Furman präsentierte den Siegmund in hell-strahlendem Tenorklang, ließ zuweilen heldische Töne vernehmen und überzeugte mit nuancierter Darstellung."
Der neue Merker
"Mit seinem ekstatischen Traum vom "Rngel Leonore" stellt Furman anschliessend sofort unter Beweis, zu welchen dramatischen Höheflügen er mit sauberer Stimmführung und hervorragender Textverständlichkeit fähig ist."
Online Musik Magazine
Theater Hagen - Vanessa - ANATOL
"Der Anatol ist Richard Furman. Auch er gibt in Hagen sein Deutschland Debüt - ein Einstand nach Maß! Sein frischer, durchsetzungsfähiger Tenor ist wie geschaffen für diesen lebenshungrigen, bisweilen völlig rücksichtslosen Mann mit seinem entwaffnenden Charme, der sich nimmt, was immer er will."
NMZ Online
"Der junge, amerikansiche Heldentenor Richard Furman gibt mit "Vanessa" in Hagen sein Europa-Debüt, und er hat eine Stimme, die aufhorchen last: groß mit kostbarer Färbung, sicherer Höhe, verführerisch weich und metallisch raumgreifend zugleich."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"Der junge Amerikaner Richard Furman (Anatol) entzückt von Beginn an mit strahlendem Tenor."
Die Deutsche Bühne
 
 
 
SZENENFOTOS
Budapest Wagner Days - Der Fliegende Holländer - ERIK
 
Theater Magdeburg - Rusalka - PRINZ
(Foto: Andreas Lander)
 
Seattle Opera - FIDELIO
 
Theater Hagen - FIDELIO
 
Theater Hagen - FIDELIO
 
Theater Hagen - Vanessa -ANATOL
 
Theater Hagen - Madama Butterfly - PINKERTON
 
Hessisches Staatstheater Wiesbaden - La forza del destino - ALVARO
(Foto: Lena Obst)