Tijl FAVEYTS  Bass
 
  BIOGRAPHIE  

 

Der belgische Bass machte erstmals international auf sich aufmerksam als er mit nur 26 Jahren den SARASTRO in Die Zauberflöte unter der Musikalischen Leitung von Daniel Harding beim Festival Aix-en-Provence sang.

Bis 2012 war Tijl Faveyts Ensemblemitglied am Theater St. Gallen und sang hier so wichtige Rollen wie den RAIMONDO in Lucia di Lammermoor, GREMIN in Eugen Onegin und SARASTRO.

Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Aalto-Theater Essen, wo er u.a. als SARASTRO, DALAND in Der fliegende Holländer, HUNDING in Die Walküre, COMMENDATORE Don Giovanni uva. zu erleben ist.

Gastengagements führten ihn darüber hinaus zum Landestheater Salzburg, der Vlaamse Opera, dem Grand Théâtre de Luxembourg, zum Festival d'Aix-en-Provence, zu den Wiener Festwochen, ans Theater an der Wien, zum Theater La Monnaie in Brüssel, in den Concertgebouw Amsterdam, an die Nederlandse Opera Amsterdam, an das Grand Théâtre de Genève, die Staatsoper Stuttgart, die Oper Leipzig, in die Tschaikowsky Concert Hall Moscow, ins Lincoln Center New York, zum Beijing Music Festival und an die Israeli Opera Tel Aviv.

Sein Repertoire umfasst Rollen wie den DON ALFONSO in Cosi fan tutte, SPARAFUCILE in Rigoletto, DON BASILIO in Il barbiere di Siviglia, ZUNIGA in Carmen, DON PASQUALE in Don Pasquale, GREMIN in Eugin Onegin, OROVESO in Norma, OSMIN in Die Entführung aus dem Serail, DOKTOR in Wozzeck, BARTOLO in Le nozze di Figaro und COMTE DES GRIEUX in Manon.

Tijl Faveyts arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Jiři Kout, Kazushi Ono, Fabio Luisi, Esa-Pekka Salonen, Daniel Harding, Carlo Rizzi, Antonino Fogliani, Tomáš Netopil, Marc Albrecht und Regisseuren wie Nikolaus Lehnhoff, Luc Bondy, Frank Castorf, Stéphane Braunschweig, Guy Joosten, Vincent Broussard und Stefan Herheim.

Außerdem ist er ein gefragter Konzertsänger und ist regelmäßig mit Bachs “Matthäus Passion” und “Johannes Passion”, Händels “Messias”, Haydns “Die Jahreszeiten” oder Schuberts “Winterreise” zu erleben.

In der Saison 15/16 debutierte der große, gutaussehende Bass als FASOLT in Rheingold im ‚Ring in Minden‘ und kehrte als PHILEBOS in Der König Kandaules an die Vlaamse Opera zurück. Am Aalto Theater Essen singt er u.a. den RAMFIS in Aida und OREST in Elektra.

In der Saison 16/17 macht er sein Debut als KÖNIG MARKE in Tristan und Isolde am Aalto Theater Essen, an der Staatsoper Stuttgart singt er den MINISTER in Fidelio, an der Oper Köln debutiert er als PFARRER/DACHS in Das schlaue Füchslein und singt den HUNDING in Die Walküre im ‚Ring in Minden‘.

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Aalto Theater Essen - Il Barbiere di Siviglia - DON BASILIO
Gross bei Stimme: Tijl Faveyts, der als Gesangslehrer den Hard-Rocker gibt..."
WAZ - Lars von Gönna - Juni 2016
"...Musiklehrer Basilio (Tijl Faveyts) kommt als wilder, satanischer schwarzer Rocker mit Umhänge-Keyboard, aber strahlkräftigem und klarem Bass daher..."
Ruhr Nachrichten - Klaus Stübler - Mai 2016
"...Oder Don Basilio (großartig Tijl Faveyts) als Ozzy Osbourne-Verschnitt, dessen "Pace, pace..." obertitelmässig auf "love and Peace" zur großen Gaudi des Publikums übersetz wird... ...war ebenso überzeugend, wie die Rockgröße Don Basilio Tijl Faveyts als noch junger Ozzy Osbourne..."
Der Opernfreund - Peter Bilsing - Mai 2016
"...Großes Vergnügen, sofern und soweit man die Stilisierung des Musiklehrers Don Basilio zur Kopie eines grimmigen Heavy-Metal-Gitarristen mag, bereitet Tijl Faveyts mit voluminöser ausdrucksstarker und unermüdlicher Bass-Stimme..."
Opernnetz - Ralf Siepmann - Juni 2016
Theater Minden- Die Walküre - HUNDING
"Tijl Faveyts in der Partie des Hundings überzeugte mit sattem, tiefem Bass..."
Das Opernglas - S. Barnstorf - Oktober 2016
"Tijl Faveyts präsentiert einen Hunding aristokratischem Formats - als Darsteller und auch gesanglich: ein ebenbürtiger Gegenspieler Siegmunds und eben nicht nur ein fies-finster Mordgeselle, auf den dieser so oft reduziert wird. Schon sein Fasolt gehörte zu den Höhepinkten im letztjährigen Rheingold. Mit diesem Hunding setzt der Belgier ein weiteres Ausrufezeichen "
Mindener Tagblatt -Christian Helming - September 2016
"Tijl Faveyts Hunding präsentierte sich stolz, männlich, aufrecht - und erweckte dennoch vom ersten Augenblick an Unbehagen. Neben subtiler Schauspielkunst sorgte dafür die nuancierte Nutzung seiner volltönenden tiefschwarzen Basses."
Neue Westfälische - Heike Sommerkamp - September 2016
"Tijl Faveyts ist ein Bass mit einer sehr sicheren leuchtenden Tiefe und kann so die Härte Hundings verständlich machen. Sein Hunding bleibt aber stets menschlich."
Nordbayersiche Kurier - Oliver Hohlbach - September 2016
Theater Minden - Das Rheingold - FASOLT
"...der den ebenso raumfüllend aussingenden Tijl Faveyts als Fasolt nachvollziehbar beeindruckte. In Soldatenuniform stattlich ausstaffiert, sorgte der gebürtige Belgier mit mächtig-klirrendem Bass für knisternde Spannung..."
Opernglas - S. Barnstorf - Oktober 2015
"... Sie würde gerne mit dem verliebten Riesen Fasolt (energisch : Tijl Faveyts) durchbrennen..."
Neue Westfälische - Anke Groenewold - September 2015
"...Einen edlen Baß verlieh Tijl Faveyts dem Riesen Fasolt, man konnte verstehen, daß Freia (Julia Bauer mit hellem Sopran) ihn augenscheinlich mochte..."
Der neue Merker - Sigi Brockmann - September 2015
"...Auch die beiden Riesen sind mit Tijl Faveyts als Fasolt und James Moellenhoff hochkarätig besetzt. Faveyts begeistert mit kräftigem Bass, dem er in seiner Liebe zu Freia einen leichten lyrischen Tonfall zu geben vermag..."
OMM - Thomas Molke - September 2015
"...Die Riese sind mit Tijl Faveyts als Fasoltund James Moellenhoff als Fafner stark besetzt. Besonders Faveyts beeindruckt mit seiner wohl gerundeten und schön gefärbten Stimme..."
Der Opernfreund - Rudolf Hermes - September 2015
 
 
 
SZENENFOTOS
Theater Minden - Das Rheingold - HUNDING
 
Aalto Theater Essen - Il Barberi di Siviglia - DON BASILIO