Elena BATOUKOVA-KERL  dramat. Sopran
 
  BIOGRAPHIE  

 

Im Frühjahr 2019 machte Elena Batoukova-Kerl ihr gefeiertes Debut als BRÜNNHILDE in Die Götterdämmerung am Mainfrankentheater Würzburg.

‚Faszinierend die gesangliche Leistung von Elena Batoukova-Kerl bei ihrem Brünnhilden-Debut. Eine Hochdramatische ohne Fehl und Tadel. Ihre schlackenfreie Stimme verströmt in allen Lagen eine unverminderte Strahlkraft; selbst an den wenigen Stellen, wo Innigkeit gefordert ist kann sie sich ohne Druck auf ihre frei schwingenden, lyrisch abgetönten Stimmbänder verlassen.‘ Schrieb K.G.v.Karais in Das Opernglas 7/8 2019

Gastengagements führten Elena Batoukova-Kerl zuvor bereits an die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Opéra Bastille de Paris, die Nationaloper Riga, zu den Bayreuther Festspielen, den Ludwigsburger Festspielen, den Maifestspielen Wiesbaden, den Salzburger Festspielen, dem Opernfestival Aarhus in Dänemark, den Smetana-Opernfestspielen Prag u.v.m.

Hier sang sie die zentralen Rollen des Mezzosopranfachs wie die AZUCENA, EBOLI, ULRICA, AMNERIS, CARMEN, ANNINA, VENUS, BRANGÄNE, WALTRAUTE und arbeitete mit namhaften Regisseuren und Dirigenten zusammen wie Robert Carsen, George Delnon, Götz Friedrich; Daniel Barenboim, Semyon Bychkov, Karel Mark Chichon, Adám Fischer, Michael Jurowski, Wladimir Jurowski, Fabio Luisi, Ulf Schirmer, Peter Schneider, Christian Thielemann.

Die gebürtige Russin studierte an der Gnessin-Musikhochschule und am Konservatorium in Moskau bei Prof. Schumilova.

Mit Rollen wie der KUNDRY im Parsifal und der SANTUZZA in Cavalleria Rusticana, die sie bereits an der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Wien sang, machte die Künstlerin zuletzt erste Schritte in ein neues Fach. 2014 sang sie zum ersten Mal erfolgreich die SIEGLINDE anlässlich der 200-Jahrfeiern im Musikverein Graz.

Elena Batoukova-Kerl ist auch eine gefragte Konzertsängerin. Mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, der Philharmonia Hungarica, den Bamberger Symphonikern, dem Orchester des Südwestfunks Baden-Baden, dem Rundfunkorchester des WDR Köln, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Hessischen Rundfunk und dem Bruckner Orchester Linz führte sie zahlreiche Konzerte auf. Darunter das Verdi-Requiem, Rossinis ‚Petite messe solemnelle‘, Bachs ‚Weihnachtsoratorium‘, Händels ‚Messias‘, Schuberts ‚Messe in As‘, Beethovens ‚Missa Solemnis‘, Wagners ‚Wesendonk-Lieder‘, Mozarts ‚Requiem‘, Dvoraks ‚Requiem‘, Suppés ‚Requiem‘.

"Sieglinde war Torsten Kerls Gattin, die Russin Elena Batoukova-Kerl… Sie bot für mich an diesem Abend die überzeugendste Gesamtleistung. Die Rolle liegt ihr ausgezeichnet – die Stimme strömt in allen Lagen frei und ohne Anstrengung. Dazu kommt: Sie artikuliert den Text vorbildlich und ist mit kleinen Handgesten und konzentriertem Minenspiel immer ganz Sieglinde. Bei ihr erlebte man als Zuhörer Musiktheater – auch wenn es nur eine konzertante Aufführung war." www.opernfreund.de

 

 
 
 
KRITIKEN
 
Theater Würzburg - Götterdammerung - BRÜNNHILDE
Elena Kerl ist eine majestätische Brünnhilde. Sie gibt der Wotan-Tochter den Glanz der vergangenen Zeit. Stimmlich zeigt sie an diesem Abend mit ihrem hellen, strahlenden Sopran alle Facetten der gefallenen Walküre. In die tieferen und mittleren Lagen wird die Schönheit des stimmlichen Klanges zu oft vom Orchester überdeckt. Grandios wie sie schafft mit Änderung der Stimmfarbe, besonderer Textbetonung, die emotionale Lage der stolzen, hintergangenen Ehefrau klanglich umzusetzen. Minutenlanger Applaus bei ihrem Einzelvorhang am Schluss der Oper. Eine starke Leistung!
Turguay Schmidt
Faszinierend die gesangliche Leistung von Elena Batoukova-Kerl bei ihrem Brünnhilden-Debut. Eine Hochdramatische ohne Fehl und Tadel. Ihre schlackenfreie Stimme verströmt in allen Lagen eine unverminderte Strahlkraft; selbst an den wenigen Stellen, wo Innigkeit gefordert ist kann sie sich ohne Druck auf ihre frei schwingenden, lyrisch abgetönten Stimmbänder verlassen.
K.G.v.Karais - Das Opernglas 7/8 2019
Dies betrifft in erster Linie die mit strahlkräftigen Spitzentönen und voluminöser Fülle aufwartende Elena Batoukova-Kerl als Brünnhilde. Sie bietet bei Brünnhildes Schlussgesang eine so feurige und glutvolle Interpretation, dass man dabei an große Vorgängerinnen denkt. …..Hier triumphiert insbesondere Elena Batoukova-Kerl.
Online Merker
www.onlinemerker.com
Die gestalterische Herausforderung von Wotans Lieblingstochter war bei Elena Batoukova-Kerls dramatischem Sopran in den besten Händen und Tönen, sie überzeugte vom Liebesduett des ersten Aufzugs bis zum Schlussmonolog vor lodernden Lichtflammen der Walhall-Kulisse. Hingebungsvolle, offenherzig-menschliche Empfindungen gelangen ihr ebenso berührend wie der Schlusspunkt einer über den Dämon Hagen strahlend siegenden Brünnhilde. In ungeschmälerter Intensität ihrer Sopranhöhe überwältigte sie am Schluss mit seligem Gruß an den toten Geliebten.
bachtrack
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Sehr überzeugend auch die russische Sopranistin Elena Batoukova-Kerl: stimmlich und äußerlich von majestätischer Ausstrahlung, unnahbar und dominant, doch innerlich verletzlich und tieftraurig.
BR Klassik
www.br-klassik.de
 
 
 
SZENENFOTOS
Theater Würzburg - Götterdammerung - BRÜNNHILDE
 
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